Mit Abstand eine einmalige Erfahrung

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Bezirksstellenleiter Kurt Marcik, Sachbearbeiter für Zivildienst Josef Streißelberger sowie Geschäftsführer Christian Hackl bedankten sich bei den scheidenden Zivildienern für die geleistete Arbeit und freuen sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit im ehrenamtlichen Team.Foto: RKNÖ/Bohlheim
Karin Novak Karin Novak, Tips Redaktion, 13.04.2021 16:39 Uhr

WAIDHOFEN/YBBS. Wieder hat eine Riege Zivildiener ihre Einsatzzeit äußerst erfolgreich hinter sich gebracht. Nun wurden sie offiziell verabschiedet.

Die vergangenen Monate waren für alle Rotkreuz-Mitarbeiter eine neue, und vor allem herausfordernde Zeit, welche aber im Team hervorragend gemeistert wurde. Für die scheidenden Zivildiener war bereits der Tag des Dienstantrittes am 1. Juli anders als sonst. Die Sicherheit der jungen Kollegen stand dabei klar im Vordergrund und wurde unter der Einhaltung von strengen Hygiene- & Sicherheitsmaßnahmen im NÖ Sicherheitszentrum in Tulln durchgeführt.

Besondere Lagen erforderten besondere Lösungen

So hat sich auch der Ausbildungskurs der angehenden Rettungssanitäter im Jahr 2020 beim Roten Kreuz in Niederösterreich anders als gewohnt gestaltet. Dank der Unterstützung von „KnowledgeFox“ konnte ein großer Teil der Ausbildung umgestellt werden. Die theoretische Ausbildung gliedert sich in 67 Stunden Unterricht via „Webinar“ und 69 Stunden praktische Übungen ohne Patientenkontakt. Die Übungen wurden aufgeteilt auf Kleingruppen und unter Einhaltung aller Hygienerichlinien durchgeführt. Dieses Modell der theoretischen Ausbildung ist allerdings auch über die Bundesländergrenzen hinaus zum Einsatz gekommen. Der theoretischen Ausbildung folgte – auch wie sonst üblich – ein 160-stündiges Praktikum, welches unter strengen Hygienemaßnahmen am Rettungswagen absolviert wird. Während der Zeit des Praktikums werden die angehenden Sanitäter von erfahrenen Praxisanleitern mit viel Engagement in den Sanitätsdienst eingeführt und für die kommissionelle Abschlussprüfung vorbereitet.

Der „neue“ Alltag im Rettungsdienst

Infektionstransporte sowie die Mitarbeit in der „Drive-In-Teststation“ standen zusätzlichen zu den regulären Arbeiten an der Tagesordnung. Nun sind jene sieben jungen Männer, welche mit Ende März ihren ordentlichen Zivildienst beim Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs abgeschlossen haben, offiziell verabschiedet worden. Dabei legten sie in den letzten Monaten tausende Kilometer zurück und absolvierten dabei über 10.000 Patiententransporte. Zusätzlich leisteten die Burschen unzählige Stunden im Zuge der „COVID-Testungen“ im „DriveIn“ oder bei den Flächentestungen.

Dank seitens des Roten Kreuzes 

„Wir bedanken uns bei Philipp Jelinek, Maximilian Reidl, Rene Reikersdorfer, Markus Kastner, Kevin Helmel und Kilian Lorenz für neun Monate hervorragende Zusammenarbeit. Wir wissen eure Arbeit, vor allem in den vergangenen Wochen und Monaten an der vordersten Front, sehr zu schätzen. Wir wünschen euch alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg“, so Sachbearbeiter für Zivildienst, Josef Streißelberger vom Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs. Besonders erfreulich ist, dass fünf von ihnen dem Roten Kreuz Waidhofen als ehrenamtliche Kollegen erhalten bleiben.

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