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WAIDHOFEN/YBBS. Wohin mit dem Nachwuchs, wenn die Mutter wieder arbeiten geht? Diese Frage ist keine neue und wird immer wieder eingehend diskutiert – nicht zuletzt bei der Podiumsdiskussion mit Bundesministerin Sophie Karmasin vor einigen Wochen.
 

V. li.: Werner Krammer, Smilla Mayrhofer, Eva Schwaigerlehner, Christine Kammerhofer, Christine Wieland, vorne Andrea Thalhammer
Dieses Thema wurde auch beim Antrittsbesuch des Hilfswerks bei Bürgermeister Werner Krammer (WVP) angesprochen. Hier waren vor allem die Vorteile, die die Betreuung durch Tagesmütter bieten, Thema. Die Kinder erfahren durch die familienähnliche Kleingruppe – maximal sieben Kinder (bei Kindern im Vorschulalter nur vier) werden auf einmal betreut – besonders viel Geborgenheit und stehen damit auch mit ihren individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt. „Gerade die Nachmittagsbetreuung, die von den gut ausgebildeten Tagesmüttern angeboten wird, ist ein Pluspunkt, der oft vergessen wird“, so Christine Kammerhofer, Fachberaterin für Tageseltern im Familien- und Beratungszentrum? Amstetten. „Die Tagesmütter bieten eine umfassende Betreuung für Kinder mit hoher pädagogischer Qualität – es ist wichtig, dies in der Bevölkerung bewusst zu machen“, so Bürgermeister Werner Krammer. Denn auch in Waidhofen und Umgebung ist das äußerst flexible Angebot, das das Hilfswerk mit den Tagesmüttern bietet, sehr gut. 18 Tagesmütter kümmern sich in Waidhofen, Böhlerwerk, Ybbsitz, Allhartsberg und Opponitz flexibel, familiennah und leistbar um insgesamt 68 Kinder. Auch über die Tagesmütter hinaus bietet das Hilfswerk für Familien Unterstützung an, sei es in Form von Lerntraining, Beratung in Krisensituationen oder Psychotherapie.

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