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Fleischkonsum kritisch betrachtet
ZWETTL. Die Multivisionsschau von Global 2000 „Mahlzeit – the story of men and meat“ tourt derzeit durch Österreich und machte kürzlich Station in der Bezirkshauptstadt. Rund 910 Jugendlichen aus den umliegenden Zwettler Schulen wurden die Problematiken rund um den industriellen Fleischkonsum aufgezeigt.

Es ist eines der aktuellsten Themen der modernen Zeit: die Frage des eigenen und globalen Fleischkonsums. Während sich in den letzten 50 Jahren die Anzahl der Menschen weltweit verdoppelt hat, hat sich der Konsum von Fleisch zugleich mehr als vervierfacht. Die zirka 30-minütige Show ist speziell für Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren gedacht. Moderator Anton Frisch: „Wir haben mit der Multivision zum Ziel, Nachhaltigkeit an Schulen zu fördern. Denn beim Thema Ernährung und Konsum kann man nicht früh genug anfangen – deshalb starten wir mit dieser Bildungsveranstaltung schon bei Jugendlichen im Schulalter.“ Daten und FaktenAnschaulich und eindrucksvoll wurden die Fakten den Schülern präsentiert: Täglich verlieren 180 Millionen Tiere ihr Leben, traurige Realität ist aber, dass in Summe etwa ein Drittel aller Nahrungsmittel in Europa nie gegessen wird, sondern als Abfall endet. Die Viehwirtschaft verursacht fast ein Viertel aller globalen Treibhausgase. Damit trägt sie etwa so viel zum Klimawandel bei wie der gesamte weltweite Verkehr. Auch in punkto Gesundheit wird ein Zuviel an Fleisch als Risikofaktor für Zivilisationserkrankungen diskutiert. Jeder kann etwas beitragenNicht nur Probleme, sondern auch Lösungsvorschläge werden im Film aufgezeigt. Einfach und sehr effektiv ist es, das Konsumverhalten zu verändern. Leonore Gewessler, Geschäftsführerin von Global 2000: „Wir empfehlen für Nicht-Vegetarier oder -Veganer: Zurück zum Sonntagsbraten. Hin zum bewussten Fleischkonsum, am besten mit Fleisch aus der Region und aus biologischer Landwirtschaft vom artgerecht gehaltenen Tier – das ist gut für Mensch, Tier und Umwelt.“


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