Jedem Dorf seinen Bienenstock

Eva Leutgeb Eva Leutgeb, Tips Redaktion, 15.05.2019 13:00 Uhr

KLEINGÖTTFRITZ. Ein kostenloses Schnupperimkern für alle Bieneninteressierten gab es am 11. Mai 2019 beim „Bienenwirt“ Moser. Die Gemeinden der KLAR! Region Waldviertler Kernland haben sich zum Ziel gesetzt, dass es in jedem Dorf einen Bienenstock gibt.

Imkermeister und Wanderlehrer Max Schuster begann die Einführung direkt bei den Bienen. Dabei wurde der Unterschied zwischen Königin, Arbeiterbienen und Drohnen (männliche Biene) hautnah betrachtet. Die Lage sowie die Beschaffenheit eines optimalen Bienenstandortes wurden ebenso thematisiert wie die Grundausstattung für einen Imker.  Auch der Arbeitsaufwand im Jahreszyklus wurde besprochen. So sind neben der Honigernte die Behandlung gegen Schädlinge und die Vermehrung der Bienenvölker die Hauptaufgaben des Imkers.

Honigertrag und Klimawandel

Der Klimawandel beeinträchtig auch die Imkerei, wie in der lebhaften Diskussion deutlich wurde. Durch die längere Vegetationsperiode wird eine Steigerung des Honigertrags erwartet. Negativ hingegen wirken sich die immer häufiger werdenden Kälteeinbrüche im Spätfrühling aus. Dadurch können die Bienen den Blütenhonig vom Löwenzahn wie von den Obstbäumen nicht ernten. Starkregenereignisse im Sommer wirken sich negativ auf die Ernte des Waldhonigs aus, da sie diesen von den Nadeln abwaschen. Ebenso der Befall durch neue wärmeliebende Schädlinge wird befürchtet. „Wichtig ist eine gute Stockhygiene und eine achtsame Betreuung der Bienenvölker“, sind sich Martin Maurer, Obmann des Imkervereins und Max Schuster einig. Das Schnupperimkern wurde gemeinsam vom Imkerverein Waldviertler Kernland und der Klimawandelanpassungsregion Waldviertler Kernland organisiert. Bei der abschließenden Honigverkostung waren die 17 Teilnehmer begeistert von den vielen Möglichkeiten der Honigverarbeitung.

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