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ZWETTL. Der Energie-Tausender soll her - eine einmalige Finanzspritze für jeden, der in Klimaschutzmaßnahmen investiert, so die Forderung der Grünen Zwettl.

Bezirkssprecher Andreas Piringer mit LAbg. Helga Krismer.
Bezirkssprecher Andreas Piringer mit LAbg. Helga Krismer.

„Einen besseren Anreiz, um die private Klimaoffensive anzuschieben, gibt es nicht“, kommentiert Bezirkssprecher Andreas Piringer, die neue Idee der Grünen, einen Energie-Tausender einzuführen. „Es fehlt derzeit eindeutig an Selbstbestimmung für Bürger bei bestehender Förderung von Klimamaßnahmen. Wir müssen die Menschen mehr ins Boot holen. Das fossile Zeitalter läuft ab und wir müssen ohne Öl und Gas auskommen können“, erklärt Piringer. „Die eine möchte mit dem E-Bike aufs Auto verzichten, der andere möchte eine Photovoltaikanlage. Heute gibt es vom Land NÖ aber keine Förderung auf E-Bikes und für eine PV-Anlage muss gleich ein Kredit aufgenommen werden.“ Daher setzen die Grünen in Niederösterreich auf eine neue Art von Förderung, auf den Energie-Tausender, den jeder zusätzlich zu den bestehenden Fördermöglichkeiten einmalig erhalten soll, wenn er in Klimaschutzmaßnahmen investiert.

„Jede Niederösterreicherin und jeder Niederösterreicher soll zusätzlich zu bestehenden Fördermöglichkeiten einmalig dafür belohnt werden, wenn er oder sie in Klimaschutzmaßnahmen investiert – mit dem Energie-Tausender“, erläutert Andreas Piringer, die Idee.

Das Prinzip Selbstbestimmung und Wahlfreiheit erachten die Grünen bei diesem Belohnungssystem besonders wichtig. Dennoch gilt: Egal ob Photovoltaik, Öffi-Ticket, Fahrrad, Wärme mit Sonnenkraft, E-Bike oder E-Auto usw., es müssen Anschaffungen im Sinne der Energieeffizienz und des Klimaschutzes sein.

Die Abwicklung soll über die entsprechende Abteilung der Landesregierung in St. Pölten erfolgen – und jedenfalls unkompliziert sein: „Anschaffungen tätigen, Rechnungen einreichen, Tausender bekommen“, so einfach stellen sich die Grünen das vor.

Land soll „Belohnungssystem“ stemmen

Bleibt noch die Frage nach der Finanzierung: „Die Gemeinden allein können das nicht stemmen. Es muss ein Belohnungssystem des Landes sein. Wir wissen, dass Niederösterreich mit Steuergeld spekuliert und Steuergeld in Steueroasen parkt. Wir wollen, dass Niederösterreich in die Menschen und damit in den Klimaschutz investiert, statt spekuliert. Es ist höchste Zeit, die richtigen Prioritäten zu setzen. Auch unsere Gemeindebürger leisten privat wichtige Beiträge für die Umwelt und den Klimaschutz. Eine Belohnung dafür ist nur rechtens“, so Andreas Piringer abschließend.


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