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ZWETTL Am 19. Oktober wurde der erste Hauseigentümer-Stammtisch im Zuge des Projekts „ZentrumsEntwicklung Zwettl“ abgehalten - welches die Attraktivierung und nachhaltige Belebung der Ortskerne anstrebt.

  1 / 2   V.r.: Architekt Jürgen Meier, Elisabeth Wachter (NÖ.Regional.GmbH), Architekt Johannes Meier, Immobilienfachberaterin Eva Hahn-Schachinger, Vbgm. Johannes Prinz und Christine Kurz (Stadtgemeinde Zwettl-NÖ). Foto: zVg/C. Fröschl

Die Zwettler Innenstadt soll lebens- und liebenswert bleiben – das ist das Ziel des Projekts „ZentrumsEntwicklung“. Der erste Stammtisch, zu dem alle Hausbesitzer des Zwettler Zentrums eingeladen wurden, ist ein großer Meilenstein, dem eine umfangreiche Erhebungs- und Auswertungsphase vorausging: 142 Objekte im Zwettler Zentrum (Hamerlingstraße, Dreifaltigkeitsplatz, Gartenstraße, Hauptplatz, Kirchengasse, Landstraße, Neuer Markt, Schulgasse und Sparkassenplatz) wurden unter die Lupe genommen. Die wichtigsten Nutzungen sind mit 39,5 Prozent das Wohnen, mit 19,5 Prozent die Dienstleistungen und mit 18,6 Prozent der Handel. Die Anzahl der Bewohner im genannten Gebiet umfasst 254 Haupt- und 79 Nebenwohnsitzer (Stand: August 2016).

Leerstand von über 20 Prozent

In 30 Häusern, das entspricht 21,1 Prozent, gibt es zumindest einen Leerstand. Rund 75 Prozent der Leerstände sind in der Land- (46,9 Prozent) und in der Hamerlingstraße (26,5 Prozent) zu finden. Derzeit entfällt rund die Hälfte der Leerflächen auf Erdgeschosse, was sich wiederum negativ auf die Wahrnehmung der Passanten auswirkt.

Die für alle Hausbesitzer angebotenen Hausentwicklungschecks wurden anhand des Vorzeige-Objektes „Ableidinger Schmiede“ anschaulich dargestellt. Immobilienfachberaterin Eva Hahn-Schachinger erläuterte, dass bei einer leerstehenden Immobilie mit einem Wertverlust von zehn Prozent pro Jahr zu rechnen ist. Am Ende des Workshops wurde eine Liegenschaftsbewertung im Wert von 600 Euro (gesponsert von sReal und der Stadtgemeinde Zwettl-NÖ) verlost, über die sich Gertraud Hahn freuen durfte.

Weitere Meilensteine folgen

Zusätzliche Hausentwicklungschecks und Hausbesitzerstammtische werden folgen, für 2017 ist eine Aktion zur Fassadenrenovierung geplant. Weitere wesentliche Elemente sind die Bewusstseinsbildung und die aktive Akquise von Betrieben.


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