Zu Besuch in Zwettl: Der "Justizminister in Waldviertler Schuhen"
ZWETTL. Auf Einladung des Zwettler Gymnasiums kam es am 18. November zu einer Diskussion von Schülern der 7. Klassen mit Bundesminister Wolfgang Brandstetter.

Im Zuge des kurzen, persönlichen Eingangsstatement über sein Leben wich bald jede Scheu von den Jugendlichen und es entspann sich eine überaus abwechslungsreiche und niveauvolle Diskussion. Die von den Schülern gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern, Thomas Haller und Gerhard Pauckner, vorbereitete Fragenpalette reichte von der Terrorgefahr über die Hasspostings im Internet, vom Problem von selbsternannten Reichsbürgern bis hin zu aktuellen innenpolitischen Themen.
Interessierte Mitdiskutanten und Beobachter waren die Nationalratsabgeordnete des Bezirks, Bürgermeisterin Angela Fichtinger, Vizebürgermeister Johannes Prinz und die Schulreferentin des Zwettler Gymnasiums, Landesschulinspektorin Brigitte Wöhrer. Auf eine Schülerfrage hin, warum er lieber nach eigenen Aussagen „Justizminister in Waldviertler Schuhen“ geblieben sei, als sich als Bundespräsidentschaftskandidat zur Verfügung zu stellen, antwortete der parteilose Brandstetter, dass er nie von Parteiverantwortlichen für dieses Amt vorgesehen und nur von Medien als Kandidat ins Spiel gebracht worden sei.


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