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Der Zwettler Traditionsbetrieb, die Malerei „Hofer GmbH“, ist insolvent. 20 Dienstnehmer und über 40 Gläubiger sind davon betroffen. Eine Fortführung des Unternehmens ist geplant.

Der Malereibetrieb "Hofer GmbH" ist insolvent, der Betrieb soll jedoch fortgeführt werden. Foto: Wodicka

Am Landesgericht Krems wurde am 4. August aufgrund eines Eigenantrages das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet, informiert der Österreichische Verband Creditreform. Die Insolvenzursachen liegen im Scheitern einer Firmenübergabe, weil der vorgesehene Mitarbeiter 2016 vorzeitig aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Aus dem Abgang entstand ein großer Schaden, weil Aufträge nicht ordentlich abgewickelt werden konnten. In der Folge sind weitere wichtige Mitarbeiter ausgeschieden. Daher kam es zu Zahlungsschwierigkeiten.

Insgesamt sind 20 Dienstnehmer und über 40 Gläubiger betroffen. Die Aktiva betragen rund 96.000 Euro und stehen Passiva von einer knappen Million Euro gegenüber. Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren angeboten.

Fortführung geplant

Das Unternehmen, das 1993 gegründet wurde, soll fortgeführt werden. Die Auftragslage für 2017 ist sehr gut und es werden parallel Gespräche mit Investoren geführt, heißt es seitens der Creditreform.

Das Unternehmen beschäftigt sich mit Fassadenbau und Malerei und betreibt einen Handelsbetrieb mit Farben, Lacken und Anstreicherbedarf.


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