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ZWETTL. Positive Nachrichten kommen vom Arbeitsmarktservice Zwettl. So berichtet Leiter Kurt Steinbauer von sinkenden Arbeitslosenzahlen in allen Alterskategorien.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

„Die gute Auftragslage der regionalen Wirtschaft und die günstige Witterung sorgen dafür, dass die saisonale Arbeitslosigkeit dieses Jahr später einsetzt. Der Konjunkturmotor läuft rund und beschert uns schon das ganze Jahr sinkende Arbeitslosenzahlen“, bringt Zwettls AMS-Geschäftsstellenleiter Kurt Steinbauer die aktuelle Entwicklung am Jobmarkt auf den Punkt.

Zahlen im Überblick

Ende November waren beim AMS Zwettl 805 Personen, davon 359 Frauen (Vorjahr: 407) und 446 Männer (Vorjahr: 496), arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum letzten Jahr um 98 Jobsuchende (oder minus 10,9 Prozent) weniger. Darüber hinaus nutzen im Moment 205 Personen (Vorjahr: 218) diverse Schulungsangebote des AMS. Sie verbessern dabei ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen und erhöhen ihre Jobchancen.

Im November sind im Bezirk Zwettl 266 Betroffene in das Arbeitslosen-Register zugegangen, während bei 233 Personen die Vormerkung wiederum beendet wurde. Davon konnten 101 eine Beschäftigung aufnehmen, 43 sind in eine Schulung eingetreten und der Rest (89) ist aus sonstigen Gründen (Krankenstand, Auslandsaufenthalt Wochenhilfe etc.) aus dem Vormerkregister ausgeschieden.

Förderangebote zeigen Wirkung

Die Arbeitslosigkeit ist im November im Vorjahresvergleich in allen Alterskategorien gesunken. „Sogar bei den über 50-Jährigen ist ein leichter Rückgang feststellbar. „Die intensiven Vermittlungs- und Förderungs-aktivitäten des AMS für die Generation 50Plus zeigen Wirkung“, ist Kurt Steinbauer überzeugt. Mit dem zusätzlichen Förderangebot ´Aktion 20.000´ möchten die Jobvermittler des AMS ab Jänner 2018 weitere beschäftigungswirksame Impulse setzen, um über 50-Jährigen die Rückkehr in den Erwerbsprozess zu ermöglichen.

„Wir sind zuversichtlich, dass das neue Förderprogramm von Gemeinden, Vereinen und Non-Profit-Organisationen gut angenommen wird, weil wir bereits mit der Personalsuche für konkrete, zusätzliche Arbeitsplätze von diversen Einrichtungen beauftragt wurden und die ersten Dienstverhältnisse über die Aktion 20.000 schon für Jänner fixiert wurden“, zeigt sich der AMS-Chef optimistisch. Die Dienstverhältnisse werden dabei in einer Höhe von bis zu 100 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten gefördert.

Nähere Infos zur „Aktion 20.000“ unter: 02822/52983-602.


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