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BEZIRK ZWETTL. Trotz eisiger Temperaturen sank die saisonale Arbeitslosigkeit im Bezirk Zwettl im Februar – heißt es seitens des Arbeitsmarktservice Zwettl.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Im Februar ist gegenüber dem Jänner ein Rückgang von 1.745 auf 1.680 Personen zu verzeichnen. Auch der Vorjahresvergleich zeigt bei den Arbeitslosenzahlen einen Rückgang um 168 Betroffene oder minus 9,1 Prozent.

„Besonders erfreulich ist, dass trotz Rekordkälte am Ende des Monats nach wie vor ein deutlicher Rückgang an vorgemerkten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden kann. Von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren Frauen und Männer in allen Alterskategorien. Die Arbeitslosigkeit liegt sowohl bei den Frauen (minus 15,7 Prozent) als auch bei den Männern (minus 6,7 Prozent) unter dem Vergleichswert des Vorjahres“, skizziert Zwettls AMS-Leiter Kurt Steinbauer den positiven Trend.

Fachkräfte- und Lehrlingsmangel verschärft sich 

Ende Februar verfügen 1.026 beim AMS Zwettl vorgemerkte Personen über eine Einstellzusage. Für sie wird die Zeit der Arbeitslosigkeit nur von kurzer Dauer sein, weil sie in ihren Stammbetrieben die Beschäftigung in den nächsten Wochen wieder aufnehmen können.

Darüber hinaus suchen die Unternehmen jedoch aufgrund der guten Auftragslage quer durch alle Branchen noch zusätzliche Fachkräfte, die aber derzeit am Arbeitsmarkt nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird es für die Betriebe zunehmend schwieriger geeignete Lehrlinge zu finden. Das AMS versucht mit Qualifizierungs- und Förderungsangeboten dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Das Spektrum reicht dabei von Zusatzqualifizierungen über Facharbeiter-Intensivausbildungen bis zu geförderten betrieblichen Lehrausbildungen, die übrigens auch für Erwachsene möglich sind.

Kurt Steinbauer: „Unser Ziel ist es Menschen ohne Berufs- bzw. Ausbildungsabschluss bei einer angestrebten, am Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifizierung zu unterstützen. Eine fundierte Ausbildung verbessert die Jobchancen nachhaltig und ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit!“


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