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ZWETTL. Eine Abordnung der Wirtschaftskammer Zwettl besuchte kürzlich die „Konrad Brunner GmbH“ in Zwettl, ein Sägewerk, das sich in einem zweiten Betriebszweig auch der Palettenerzeugung verschrieben hat.

V.l.: Roland Höchtl; Martina und Walter Minihold, Ausschussmitglied Anne Blauensteiner; Bezirksstellenobmann Dieter Holzer; Foto: Mario Müller-Kaas

Bezirksstellenobmann Dieter Holzer und Ausschussmitglied Anne Blauensteiner statteten dem Waldviertler Familienunternehmen, das im Jahr 1936 von Konrad Brunner gegründet und nun in dritter Generation von Walter Minihold und seiner Frau Martina sowie Roland Höchtl als Betriebsleiter geführt wird, einen Besuch ab.

Das Werk befindet sich im Gradnitztalweg in Zwettl, von wo aus die Produkte per Bahn oder LKW ausgeliefert werden. Aktuell sind rund 50 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Export bis nach Nordafrika

Neben der Erzeugung von Paletten und Verpackungsholz, vorwiegend für die österreichische Großindustrie, konzentriert man sich in einem zweiten Geschäftszweig auf den Betrieb einer Säge. Das Rundholz wird zu hochwertigem Schnittholz in verschiedenen Dimensionen verarbeitet, wobei davon wieder rund die Hälfte in den Export (bis nach Nordafrika) geht.

Zur Trocknung des Schnittholzes bzw. thermischen Behandlung der Paletten verfügt das Unternehmen über drei große Trockenkammern, die aus dem eigenen angeschlossenen Biomasse-Heizkraftwerk gespeist werden.


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