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Diskussion über Gemeinsame Agrarpolitik der EU: „Klar gegen Kürzungen“

Katharina Vogl, 18.02.2019 09:52

OBERWALTENREITH. Landesrat Ludwig Schleritzko und Abgeordnete Martina Diesner-Wais (beide VP) diskutierten mit Georg Häusler, Direktor der Generaldirektion „Landwirtschaft und ländliche Entwicklung“ der EU-Kommission am Waldlandhof. Im Mittelpunkt stand die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).

  1 / 2   V.l.: Gerhard Zinner, Robert Haidl, MEP a.D. Agnes Schierhuber, Landesrat Ludwig Schleritzko, Nabg. Martina Diesner-Wais, Direktor Georg Häusler, BR Andrea Wagner, Alexander Bernhuber und BR Eduard Köck; Fotos: zVg

„2019 ist ein Jahr, das ganz im Zeichen Europas steht“, ist VP-Landesrat Ludwig Schleritzko überzeugt. Neben der Wahl zum Europäischen Parlament sind es vor allem inhaltliche Verhandlungen, die das Jahr prägen. „Mit dem mittelfristigen Finanzrahmen der Union sowie der Entscheidung, wie es in der gemeinsamen Agrarpolitik weitergeht, stehen wichtige Punkte auf der Tagesordnung. Für uns in Niederösterreich ist es wichtig, dass wir uns aktiv in die Diskussion einbringen und unsere Standpunkte vertreten.“

Aus diesem Anlass lud der Waldviertler Agrarkreis rund um VP-Nationalrätin Martina Diesner-Wais den Direktor der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Kommission, Georg Häusler, zur Diskussion in die Firma Waldland.

GAP-Reform: Schleritzko über wichtige Forderungen

Landesrat Schleritzko zeigte dort auch die wichtigsten Forderungen Niederösterreichs zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf: „Wir sprechen uns klar gegen Kürzungen bei der EU-Agrarpolitik aus, da sie den ländlichen Raum stark treffen würden. Dabei brauchen wir gerade eine starke zweite Säule der GAP und damit Mittel für die ländliche Entwicklung, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Ökosozial statt marktradikal – das muss das Motto der GAP sein. Wir brauchen eine Stärkung unserer familiär strukturierten Betriebe und eine Stärkung des Selbstbewusstseins für unsere Landwirte. Das ist es, worauf es für uns bei der GAP-Reform ankommt.“

„Wichtig, Wahlrecht zu nutzen“

Gastgeberin Martina Diesner-Wais verwies auf die Notwendigkeit einer starken politischen Vertretung des ländlichen Raums, um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen. „Es ist wichtig, dass wir uns aktiv mit der Europäischen Union auseinandersetzen und auch unser Wahlrecht nutzen. Nur so können wir entscheiden, wer im Parlament unsere Stimme ist und unsere Anliegen vertritt“, so Diesner-Wais.


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