Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Wirtschaftskammerobfrau Blauensteiner: „Bin stolz auf Unternehmerinnen im Bezirk Zwettl“

Michaela Aichinger, 08.03.2019 12:00

ZWETTL. Anlässlich des Weltfrauentages meldet sich Anne Blauensteiner, Wirtschaftskammerobfrau von Zwettl und Bezirksvertreterin von „Frau in der Wirtschaft“, zu Wort: „Gerade Niederösterreichs Unternehmerinnen, aber auch die Mitunternehmerinnen, die viel zu oft nicht im Rampenlicht stehen, tragen maßgeblich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich bei. Ich bin stolz auf die vielen unternehmerisch tätigen Frauen im Bezirk Zwettl, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für die Region leisten.“

Die Zwettler Wirtschaftskammerobfrau Anne Blauensteiner Foto: WKNÖ Zwettl
Die Zwettler Wirtschaftskammerobfrau Anne Blauensteiner Foto: WKNÖ Zwettl

Österreichs Wirtschaft wird immer weiblicher – und Niederösterreich hat daran einen großen Anteil. „Die mehr als 41.000 niederösterreichischen Unternehmerinnen sind eine treibende Kraft, leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die heimische Wirtschaft und verdienen unsere volle Unterstützung“, so Waltraud Rigler, Landesvorsitzende des größten Unternehmerinnennetzwerks in Niederösterreich. Rigler weiß, dass Unternehmerinnen top ausgebildet sind und fest im Erwerbsleben stehen.

Weibliche Führungskräfte

Auch WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl ist sich des hohen Stellenwerts weiblicher Führungskräfte, die auch in vormals von Männern geprägten Gebieten Einzug finden, bewusst: „Als Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich freue ich mich über den hohen Frauenanteil in der Wirtschaft. Es ist wichtig, dass sich unsere Unternehmerinnen verstärkt in unserer Organisation und den Fachgruppen einbringen, weil wir von ihren Erfahrungen und ihrem Wissen profitieren. So haben wir zum Beispiel in der männerdominierten Sparte Transport und Verkehr seit kurzem mit Frau Beate Färber-Venz eine Obfrau an der Spitze.“

51 Prozent der NÖ Unternehmen in weiblicher Hand

Knapp 51 Prozent der NÖ Unternehmen sind in weiblicher Hand. Im Vorjahr wurden 4.500 Neugründungen von Frauen verzeichnet und die Tendenz der Betriebe, die von Frauen geführt werden, steigt. Warum sich Frauen selbständig machen, liegt für Waltraud Rigler auf der Hand: „Eine gute Geschäftsidee und den Willen, etwas bewirken zu wollen, treiben Unternehmerinnen zur Gründung an. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor herausfordernd“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden