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Online Redaktion, 03.04.2019 16:07

BEZIRK ZWETTL. Die Arbeitslosenzahlen in Niederösterreich sind weiter rückläufig. Auch im Bezirk Zwettl zeigt sich eine sehr positive Entwicklung.

Foto: wutzkohphoto/Shutterstock.com
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Nach den aktuellsten Konjunkturprognosen wird sich das Wirtschaftswachstum heuer mit nur mehr mit einem Plus von 1,7 Prozent deutlich verlangsamen. Trotzdem sorgen eine gute Auftragslage und eine hohe Auslastung der Betriebe nach wie vor für deutliche Personalaufstockungen der niederösterreichischen Unternehmen. Daher sind die Arbeitslosenzahlen in NÖ weiter rückläufig. Auch im Bezirk Zwettl zeigt sich eine sehr positive Entwicklung: Ende März waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl 913 Personen, davon 350 Frauen und 563 Männer, arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Betroffenen um 463 Personen gesunken – das ist ein Minus von 33,7 Prozent. Im Vergleich zum März des Vorjahres ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk um 195 Jobsuchende beziehungsweise 17,6 Prozent zurückgegangen.

Erfreuliches dank Baubranche

„Dieser Rückgang fällt zudem deutlich stärker aus als der niederösterreichweite Trend – im Bundesland Niederösterreich ist ein Minus von 7,2 Prozent zu verzeichnen. Das liegt vor allem an der anhaltend guten Baukonjunktur. Im Baubereich konnte die Arbeitslosigkeit im Bezirk Zwettl um 37,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden“, analysiert Kurt Steinbauer, Geschäftsstellenleiter des AMS Zwettl. Rasche Vermittlung, damit Arbeitslosigkeit nicht länger dauere, als es der Markt erzwingt, stehe im Mittelpunkt der AMS-Aktivitäten. Ein zentraler Schwerpunkt sei jedoch auch die Verhinderung der dauerhaften Ausgrenzung aus dem Arbeitsmarkt, um die Verfestigung von Arbeitslosigkeit zu verhindern. Mit speziellen Förderprogrammen – zum Beispiel in Form von Lohnkostenzuschüssen – setzt das AMS entscheidende Impulse, um Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden und die Reintegration ins Erwerbsleben zu unterstützen. „Diese Strategie erweist sich als erfolgreich, wie auch der Rückgang der von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Personen zeigt“, betont Steinbauer. Ende März waren beim AMS Zwettl 98 Personen länger als ein Jahr vorgemerkt, um 27 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.


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