Mehr Arbeitslosigkeit bei Frauen und älteren Menschen

Eva Leutgeb Eva Leutgeb, Tips Redaktion, 05.08.2019 12:00 Uhr

ZWETTL. Ende Juli waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl 688 Personen, davon 357 Frauen und 331 Männer, arbeitslos gemeldet. Das sind um elf (plus 1,6 Prozent) mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Erstmals seit Februar 2017 ist die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich des jeweiligen Monats angestiegen. Von diesem Anstieg sind Frauen (plus 14 oder 4,1 Prozent) betroffen, die Zahl der jobsuchenden Männer ist hingegen um drei (minus 0,9 Prozent) leicht gesunken. Weiterhin stark rückläufig sind im Bezirk Zwettl die Arbeitslosenzahlen bei den unter 25-Jährigen (minus 28,7 Prozent), während das AMS-Vormerkregister bei den über 50-Jährigen wieder wächst (plus 13,8 Prozent). Im letzten Monat haben sich insgesamt 240 Personen beim AMS Zwettl arbeitslos gemeldet. Gleichzeitig wurde bei 189 Kunden die Vormerkung zur Jobsuche wiederum beendet. Davon konnten 80 mit direkter oder indirekter AMS-Unterstützung wieder eine Beschäftigung aufnehmen, 23 sind in eine Schulung eingetreten und in 86 Fällen wurde die Vormerkung aus sonstigen Gründen (Krankenstand, Meldeversäumnis, Auslandsaufenthalt etc.) beendet.

Vermittlung im AMS-Fokus

Das Wirtschaftswachstum hat sich in Österreich zwar nach einer Phase der Hochkonjunktur abgekühlt, trotzdem hält bei den Unternehmen die Nachfrage nach Arbeitskräften ungebrochen an. „Trotz oder gerade wegen des schwächeren Wirtschaftswachstums sind die Vermittlungsaktivitäten des AMS das Um und Auf: So konnten unsere Berater unseren Kunden im ersten Halbjahr mit mehr als 4.300 Vermittlungsvorschlägen um knapp 300 mehr als im Vorjahr machen und so viele neue Zugangschancen zum Arbeitsmarkt eröffnen,“ berichtet der Zwettler AMS-Leiter Kurt Steinbauer. Nicht immer passt jedoch das beim AMS vorgemerkte Arbeitskräftepotenzial mit den ausgeschriebenen Stellen und den erforderlichen Kompetenzen zusammen. „Mit dem Förderprogram ´AQUA - Arbeitsplatznahe Qualifizierung´ versuchen wir in Zusammenarbeit mit den Unternehmen geeignete Jobsuchende bedarfsgerecht so zu qualifizieren, dass eine Anstellung im Betrieb ermöglicht wird. Über diese Förderschiene werden beispielsweise Berufslenker oder auch Pflegekräfte beziehungsweise Heimhilfen ausgebildet, weil gerade in der Transportwirtschaft und im Pflegebereich dringend Personal gesucht wird“, erklärt Steinbauer.

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