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SPÖ- Bauern fordern eine bedingungslose Unterstützung des Bauernwaldes

Leserartikel Eva Leutgeb, 17.02.2020 09:06

BEZIRK ZWETTL. „Wir brauchen planbare Werkzeuge und Hilfestellung für die Landwirte“ meint Franz Schöller Spitzenkandidat der SPÖ-Bauern im Bezirk Zwettl bei den  anstehenden Landwirtschaftskammer-Wahlen. Die SPÖ-Bauern fordern daher neben Fördergerechtigkeit für regionale Produkte, der Stärkung von klein- und mittelstrukturierte Landwirtschaftsbetrieben sowie Produktionssicherheit trotz Klimawandel, einen Aktionsplan „Bäume der Zukunft“.

Hilfestellung bei den Aufforstungen fordern die Bauern: V.l. Franz Schöller, Franziska Weber, Martin Wögerer; Foto: Thomas Widhalm

„Es ist unerlässlich, das eine Hilfestellung bei den Aufforstungen direkt bei den Betrieben erfolgt. Rasch und unbürokratisch hat die durch Experten abgestimmte Baumartenwahl für die Zukunft zu erfolgen“, meint Oberförster Ing. Heinrich Schwarz; Landessprecher Wald der SPÖ-Bauern und fordert dringend Sofortmaßnamen in Niederösterreich. Das bedeutet, Stärkung der botanischen und waldbaulichen Forschung in kurzfristige und mittelfristige Projekten, welche die Entwicklung der Waldstandorte detailliert erfassen.

  • Förderung und Unterstützung der Produktion von forstlichem Saatgut, welche aufwendig aber zielgerichtet Saatgut auf den Kleinstandorten erzeugt und dies auch durch Schaffung geeigneter Lagerstätten den Landwirten zur Verfügung gestellt werden
  • Förderung von Kleinforstgärten, die auf lokalen Gegebenheiten basieren und unter normalen wirtschaftlichen Bedingungen nicht lebensfähig wären, im Hinblick auf die notwendige Ressourcenhaltung von lokalen Pflanzenmaterial aber überlebenswichtig werden könnten und daher von wesentlicher strategischer Bedeutung für die gesamte Gesellschaft sind. Hier können die bäuerlichen Familienbetriebe eine große Hilfestellung geben.
  • Gratispflanzengut für die bäuerlichen Familienbetriebe die bereit sind, sich bei der Neubegründung von stabilen Mischwäldern zu beteiligen.

Überdies wird generell gefordert, dass bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen dem heimischen Holz Vorrang zu geben ist.


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