Österreichischer unabhängiger Bauernverband ruft zur Landeskammer-Wahl auf
Der UBV (Österreichischer unabhängiger Bauernverband) tritt bei der Landeskammer Wahl am 1. März in Niederösterreich an. Die Kandidaten des Unabhängigen Bauernverbandes sind jung, weiblich und erfahren. Sie sind mit Leib und Seele Land- und Forstwirte. Da die Einkommen in der Land- und Forstwirtschaft katastrophal sind, engagieren sie sich und deshalb gibt es auch den UBV.

Das gilt für die landesweite Kandidatur – worin der UBV den Hauptschwerpunkt sieht sowie in den Bezirken, wo man auch im Bezirk kandidiert. Der UBV kandidiert neben der Landesliste unter anderem in elf Bezirken mit Kandidaten: Amstetten, Waidhofen/Ybbs, Zwettl, Lilienfeld, Scheibbs, Horn, Melk, Waidhofen/Thaya, Krems, Mistelbach und Gmünd. In Zwettl treten Lisa Maria aus Großglobnitz, Friedrich Gillinger aus Martinsberg, Franz Schröfl aus Zwettl, Franz Jank aus Rappottenstein an.
Spitzenkandidat Herbert Hochwallner aus St. Peter an der Au ist Klimaschutzpreisträger 2013
Herbert Hochwallner aus St. Peter in der Au ist Spitzenkandidat auf Landesebene und zudem auch in seinem Heimatbezirk Amstetten. Der tüchtige Bauer ist Klimaschutzpreisträger 2013. Er bewirtschaftet mit seiner Familie einen Bio-Bauernhof mit Rindern - Milchkühe - Heumilch, Streuobstbau und Forstwirtschaft. Dazu erzeugt man Strom aus erneuerbaren Energieträgern und hat so ausreichend Strom aus der eigenen Erzeugung! Außerdem ist Herbert Hochwallner Zimmermeister, der dieses Gewerbe auch ausübte. Das Engagement beim und im UBV erfolgt aus Verantwortung den Jungen wie dem eigenen Elternhaus gegenüber. Man will Bauer sein und bleiben. Dazu braucht es aber eine gerechte Abgeltung der Leistungen der Land- und Forstwirte und echte Spielregeln. Aktuell passen weder die Abgeltung von erbrachten Leistungen durch die Land- und Forstwirte noch die Spielregeln, zum Beispiel beim Handeln mit Lebensmitteln oder beim Holz. Daher gibt es vom UBV ein konkretes Programm, wie die Zukunft durch die Agrarpolitik gestaltet sein soll.
Das will der UVB ändern
- Spielregeln und Rahmenbedingungen, damit man wirtschaftliche Chancen hat
- zum Beispiel den Stopp des freien Warenverkehrs bei Lebensmitteln ohne Kontrolle, das gilt auch für Holz
- eine klare, unverwechselbare Produkt-Herkunft-Kennzeichnung im Lebensmittelhandel wie in der Gastronomie
- Verpackung durch die Produzenten – wie dies zum Beispiel jeder Schubfabrikant oder Kleidungshersteller macht
- Maximal 100 Prozent Preisaufschlag bei Lebensmitteln im Lebensmittelhandel
- Verbot des Importes von Produkten aus Ländern, wofür Urwald gerodet wurde - Das gilt für Soja, Palmöl und Kokos, aber auch für andere Erzeugnisse aus diesen Ländern.
- Keine Handelsverträge mehr auf Kosten der Land- und Forstwirtschaft. Ablehnung von MERCOSUR oder ähnlichen Verträge, wie zum Beispiel die Soja- und Rindfleischverträge mit den USA.
- Beim Lebensmitteleinkauf in Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheimen oder Kasernen die verpflichtende Verwendung von AMA-Gütesiegel-Produkten bei Fleisch, Milch, Brot & Gebäck, Eiern, Obst und Gemüse
- Nur mehr einen Mehrfachantrag je Periode – es geht, wenn man will
- Eine echte Leistungsabgeltung für jeden Hektar Kulturland, den die Bauern bisher gratis bereit stellen
- Eine CO2-Prämie für die CO2-Bindung durch die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen
- eine Korrektur der Steuererhöhung
- ein Ende der Registrierkassen


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