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Helga Krismer, Silvia Moser und Martin Litschauer unterwegs im klimafitten Wald des Stifts Zwettl

Leserartikel Eva Leutgeb, 23.06.2020 12:00

ZWETTL. „In Zeiten der Klimakatastrophe muss es vorrangig sein, den Kampf gegen das Waldsterben zu verstärken und diesen zu erhalten, wo es nur möglich ist. Waldbrände schon im Frühling, der Borkenkäferbefall und die langanhaltende Trockenheit sind deutliche Warnzeichen.“

V.l.: Silvia Moser, Martin Litschauer, Gerald Blaich, Georg Ecker, Helga Krismer; Foto © Die Grünen NÖ/Jennifer Vacha

„Deshalb ist es umso wichtiger, mit gutem Beispiel voranzugehen. Das Stift Zwettl mit seinem Oberförster hat in Niederösterreich da eine Vorreiterrolle: Seit mehr als 30 Jahren betreiben sie dort einen naturnahen Waldbau mit kleinräumigen Holznutzungen.“, so Die Grünen-Landessprecherin Helga Krismer und Landtagsabgeordnete Silvia Moser. Diese naturnahe, klimafitte Waldwirtschaft zeichnet sich durch einen großen Anteil an Naturverjüngungsflächen aus. Die Baumartenwahl bei Aufforstungen richtet sich nach Standortbedingungen und orientiert sich an der potentiell natürlichen Vegetation sowie an die Anforderungen des Klimawandels. „So muss die Forstwirtschaft zukunftsorientiert angepasst an Klimakatastrophe und Trockenheit in Niederösterreich aussehen.“, sind sich Moser, Krismer und Litschauer von den Grünen NÖ einig.


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