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SPÖ: Kindergartenkooperation für Zwettl an der Rodl und Hellmonsödt gefordert

Victoria Preining, 12.05.2020 09:20

URFAHR-UMGEBUNG. Der SPÖ-Vorsitzende Herbert Enzenhofer fordert für die Gemeinden Zwettl und Hellmonsödt eine Kooperation bei der Kinderbetreuung.

Foto: Herbert Enzenhofer
Foto: Herbert Enzenhofer

„Da die Gemeinden Zwettl und Hellmonsödt nun im Bereich der Verwaltung zusammenarbeiten, ist eine Kooperation der Kinderbetreuungseinrichtungen nur ein logischer nächster Schritt“, sagt Herbert Enzenhofer, Vorsitzender der SPÖ Zwettl an der Rodl. Als Vorbild nennt der Zwettler dabei die Gusentalgemeinden Engerwitzdorf und Gallneukirchen. Ziel sei es, mit einer engeren Zusammenarbeit bei der Kinderbetreuung die Eltern bei der Vereinbarung von Beruf und Familie noch besser zu unterstützen. Auch die täglichen Öffnungs- beziehungsweise Ferienzeiten könnten laut Enzenhofer auf diesem Weg abgestimmt werden. In seiner Aussendung verweist der SPÖ-Vorsitzende außerdem ganz besonders auf den kommenden „Corona-Sommer“. Viele Eltern hätten nämlich bereits einen Teil ihres Urlaubs aufgrund der Krise verbraucht, weswegen in den kommenden Ferien mehr Unterstützung notwendig sein werde.

Sommerkindergarten

Betreffend des kommenden Sommers schlägt der SPÖ-Vertreter deswegen einen gemeinsamen Sommerkindergarten vor. Ähnliches habe man zum Beispiel in Altenberg angekündigt. Während der gesamten Ferien soll es dort eine Betreuungsmöglichkeit geben. Eine Möglichkeit, die es laut Enzenhofer für alle Eltern geben soll. Allerdings dürfe es natürlich nicht dazu kommen, dass Kinder hin und hergeschickt werden. Vielmehr sollen die Kinder in enger Abstimmung zwischen Pädagogen und Eltern von den bereits vertrauten Pädagogen in einem Kindergarten gemeinsam betreut werden.

Einbindung des Waldkindergartens vorstellbar

Ebenfalls eine Möglichkeit sei für Enzenhofer außerdem die Einbindung des Waldkindergartens Sterngartl, der sich in Sonnberg befindet. Dies würde zum einen dem ehrenamtlichen Betreuerverein mehr Sicherheit geben und eine bessere Planbarkeit. Eine engere Zusammenarbeit mit den anderen Kindergärten wäre so ebenfalls einfacher möglich: “Es könnte dann auch für Berufstätige Eltern möglich sein, ihre Kinder in den Waldkindergarten zu geben, wenn die Zusammenarbeit am Nachmittag mit einem Kindergarten möglich ist“, so Enzenhofer.

Geld-Diskussionen beenden

Auch die jährlichen Diskussionen rund um die Finanzierung könne man auf diesem Weg beenden. Als Beispiel würden wieder die beiden Gusentalgemeinden dienen. Diese würden hier untereinander am Jahresende abrechnen. Der jeweilige Aufwand werde dann anteilsmäßig geteilt.

Eltern würden laut Enzenhofer nicht mit Themen wie Auslastung, Gruppengrößen oder Teilungszahlen belastet werden.Was die Betreiber betrifft würden diese weiterhin unabhängig bleiben - lediglich die Abrechnung und die Gruppeneinteilung würden über die Gemeindekooperation nach Bedarfszahlen und Notwendigkeiten erfolgen.

Momentan gibt es in Hellmonsödt insgesamt fünf Kindergartengruppen. In Zwettl sind es vier, in Sonnberg eine - der Waldkindergarten. Sowohl in Hellmonsödt als auch in Zwettl gibt es eine Krabbelgruppe für Kinder unter drei Jahren. 


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