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Tödlicher Arbeitsunfall - Landesverwaltungsgericht reduziert Strafe

Andreas Hamedinger, 14.07.2023 12:07

URFAHR-UMGEBUNG. Tödlicher Arbeitsunfall bei Skilift – Landesverwaltungsgericht Oberösterreich weist Beschwerden gegen Verwaltungsstrafen ab

foto: volker weihbold  landesverwaltungsgerichtshof linz lvwgh (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)
foto: volker weihbold landesverwaltungsgerichtshof linz lvwgh (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)

Im Jänner 2022 ereignete sich bei einem Skilift im Mühlviertel ein schwerer Arbeitsunfall. Im Zuge von Schneereinigungsarbeiten auf einer Liftstütze war ein Arbeitnehmer durch Inbetriebnahme des Liftes eingeklemmt und tödlich verletzt worden. Aufgrund von Verstößen gegen arbeitnehmerschutzrechtliche Vorschriften wurden in der Folge von der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung über die Betreiber des Skiliftes Verwaltungsstrafen in der Höhe von jeweils 3.320 Euro verhängt. Gegen diese Straferkenntnisse erhoben die Betreiber Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht und brachten in der Hauptsache vor, dass kein schuldhaftes Verhalten vorliege, zumal alle maßgeblichen Vorschriften eingehalten worden seien und der verunglückte Arbeitnehmer allein selbst für den Unfall verantwortlich sei. Das Landesverwaltungsgericht kam auf Basis der Verfahrensunterlagen und der mündlichen Verhandlung, unter Beteiligung des Arbeitsinspektorats, zum Ergebnis, dass die Beschwerden abzuweisen, die Strafen jedoch geringfügig zu reduzieren waren.


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