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ZWETTL. Die Arbeitskammer-Mitglieder im Raum Zwettl haben mit Hilfe der AK Niederösterreich ihren Steuerausgleich gemacht. Bei 380 Terminen für die Steuersparwochen konnte eine Steuergutschrift von insgesamt 280.346 Euro erreicht werden.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

„Die Arbeitnehmer sollen sich jeden Cent, den sie zu viel Steuer bezahlt haben, vom Finanzamt zurückholen. Das ist vor allem angesichts der permanent steigenden Lebenshaltungskosten wichtig“, erklärt AK-Präsident und ÖGB NÖ Vorsitzender Markus Wieser. Eine wichtige und längst überfällige Entlastung brachte die von AK und ÖGB durchgesetzte Steuerreform. „Die Lohnsteuersenkung fördert die Kaufkraft, steigert den Konsum und damit das Wirtschaftswachstum“, betont Wieser.

Höchste Gutschrift im Bezirk: 5141 Euro

Ein Mann aus dem Bezirk Zwettl konnte sich für das letzte Jahr 5141 Euro an zu viel bezahlter Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen. Der Vater von vier Kindern war im vergangenen Jahr Alleinverdiener. Er konnte den Kinderfreibetrag für vier Kinder geltend machen. Der Mehrkindzuschlag konnte beantragt sowie Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen für das Jahr 2015 konnten ebenfalls geltend gemacht werden. Aber auch kleinere Gutschriften sollte man sich vom Finanzamt zurückholen. Insbesondere jene Arbeitnehmer, die keine Lohnsteuer, jedoch Sozialversicherungsbeiträge zahlen, können sich bei der Arbeitnehmerveranlagung die Negativsteuer zurückholen. Auf Grund der Steuerreform ist dies für das Veranlagungsjahr 2015 noch mehr als die Jahre davor. Die Arbeitnehmerveranlagung kann fünf Jahre rückwirkend durchgeführt werden. Weitere Informationen auch auf noe.arbeiterkammer.at


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