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Ein Leserbrief von Elisabeth Koppensteiner flatterte in die Tips-Redaktion, sie schrieb ihre Gedanken zum Thema Straßensperren im Sommer nieder und appelliert an ein zügigeres „Ende von Vollsperren“.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

„Egal wo man jetzt unterwegs ist, die Straßen sind gesperrt. Wir wollen natürlich Straßen, die in guten Zustand sind und daher muss gebaut werden. Nur wie lange müssen diese Baustellen dauern? Bei der Straße von Kirchberg bis Limbach ist heuer den dritten Sommer eine Vollsperrung. Nächstes Jahr soll wieder gesperrt werden. Jeden Ferienbeginn werden überall Baustellen angefangen und LANGSAM bearbeitet. Die Straße von Kirchberg bis Limbach ist ca. 2,5 km lang, Ortsdurchfahrt Limbach vielleicht 0,5 km. Ist es wirklich notwendig 4 Jahre lang jeweils ca. 8 bis 9 Wochen eine Vollsperre für ca. 3 km Straßensanierung zu machen!!!!!!

Sommer für Sommer werden durch diese Vollsperre die Menschen in den Dörfern teilweise Kirchberg, Hollenstein, Süßenbach, Ottenschlag, Gr.Globnitz mit vielen PKWs und LKW´s belastet. Man kann in der schönsten Jahreszeit keine Fenster öffnen, seinen Garten nicht genießen, die Kinder nicht rauslassen, da sich mind. 1.500 Autos und LKW´s (Zahl von 2014) durchwälzen. Igel, Hund und Katz werden totgefahren, die kleinen Straßen in den Dörfern und Umleitungswegen zerbröseln, da sie nicht für so viel schweren Verkehr ausgelegt sind. Die Lebensqualität der Bewohner von 5 Dörfern ist schwer belastet!

Massive unnötige CO2 und Umwelt-Belastung - Rechenbeispiel von nur einer Baustelle:

  • 1.500 Autos x 5 km Umweg x 56 Tage = 420.000 km
  • 420.000 km x 0,42 offizielles KM Geld = 176.400,- €
  • 1 km rund 1 Minute Zeitverlust 420.000 Min
  • das sind 7.000 Stunden

Unnötiger volkswirtschaftlicher Schaden:

  • 420.000 unnötige Kilometer - unnötige CO2- und Umweltbelastung
  • 25.200 Liter mind.- unnötiger Kraftstoffverbrauch
  • 420.000 Minuten verlorene Zeit bzw. verlorene Arbeitszeit der Fahrer
  • 176.400 € Kilometergeld

Also diese Zahlen, von einer angenommenen 5 km Umleitung, 8 Wochen lang und einem Verkehrsaufkommen von nur 1.500 Autos pro Tag sprechen für sich!

Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass diese Baustellen kostengünstiger sind. Warum und ob sie in solchen einen Ausmaß kostengünstiger sein sollen, kann ich nicht erkennen. Mein Vorschlag: Eine Baustelle anfangen, (es können ja mehrere Straßenmeistereien zusammenhelfen, werden ja alle vom Land NÖ finanziert), diese zügig fertig machen oder zumindest zum langsamen Durchfahren freigeben und danach die nächste Baustelle anfangen. Unsere Lebensqualität wird mutwillig beeinträchtigt, unser Geld und unsere Zeit wird verschwendet. Es kann nicht sein, das im Waldviertel (Straßenmeisterei Allentsteig) Straßensanierungen von ca. 3 km jede Sommerferienzeit - 4 Jahre lang- ein Vollsperre von ca. 8-9 Wochen benötigen!“

Elisabeth Koppensteiner (Geschäftsführerin, GARTENleben Zwettl)


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