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Anrufsammeltaxi: Nahverkehrsmittel in fünf Gemeinden im Bezirk in Aussicht

Katharina Vogl, 29.07.2018 08:30

BEZIRK ZWETTL. Derzeit arbeitet die Leader-Region Kamptal an einem Detailkonzept rund um ein neues Anrufsammeltaxi, das in Kürze im östlichen Waldviertel Wirklichkeit werden könnte. Ziel ist es, die Lücken des öffentlichen Verkehrs möglichst zu schließen und hier ein besseres Angebot gewährleisten zu können. Auch die Gemeinden Pölla, Allentsteig, Echsenbach, Göpfritz und Schwarzenau sind interessiert.

Derzeit plant jede der 17 Gemeinden die Sammelhaltestellen in der Gemeinde; Foto: Verein Leader-Region Kamptal

Beim Projekt „Anrufsammeltaxi“ handelt sich um ein Taxi-System für die „letzten Kilometer“, das durch regionale Taxi- und Busunternehmen durchgeführt wird. Gehalten wird an speziell ausgewiesenen Sammelpunkten, die Fahrtenkoordination erfolgt über eine softwarebasierende Zentrale. Es kann sieben Tage die Woche genutzt werden, das Tarifsystem basiert auf Zonen.

17 Gemeinden arbeiten an Detailplanung

Neben vier Gemeinden aus dem Bezirk Horn und acht Gemeinden aus dem Bezirk Krems beteiligen sich auch fünf Kommunen aus dem Bezirk Zwettl an der Detailplanung des alternativen Nahverkehrsmittels, nämlich Pölla, Allentsteig, Echsenbach, Göpfritz und Schwarzenau.

Betrieb möglicherweise ab Frühjahr 2019

VP-Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, Obmann der Leader-Region Kamptal: „Um die mobile öffentliche Grundversorgung zu sichern und zu verbessern, arbeiten wir an einem alternativen, kleinräumigen Mobilitätsangebot. Dazu wird der Bedarf in den Gemeinden abgeschätzt, Haltestellen geplant und die Kosten für die Gemeinden erhoben. Wenn die Planungen erfolgreich laufen, und die Gemeinden dem Vorhaben zustimmen, könnte die neue Verkehrsmöglichkeit ab Frühjahr 2019 ihren Betrieb aufnehmen.“

„Gerade werden Kooperationsgespräche mit Taxi- und Busunternehmen geführt, Haltepunkte und Anschlüsse zu den derzeitig bestehenden Bussen und Zügen erarbeitet und die Software darauf abgestimmt“, informiert Danja Mlinaritsch, Geschäftsführerin der Leader-Region Kamptal.

„Unser Ziel ist es im Herbst 2018 einen umsetzungsreifen Maßnahmenplan in Händen zu halten, sodass die Gemeinden eine Entscheidung treffen können, ob sie sich an der Umsetzung beteiligen“, ergänzt der Obmann der Leader-Region Kamptal, Josef Edlinger.

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