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Hearing zum Thema Wolf: Nationalrätin Fichtinger plädiert für rasche gemeinsame Lösung

Katharina Vogl, 13.02.2019 15:00

WIEN/BEZIRK ZWETTL. In der Sitzung des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen am 13. Februar standen unter anderem auch das Thema „Wolf“ und seine Auswirkungen in den verschiedenen Bundesländern und Lebensbereichen auf der Agenda. VP-Nationalrätin Angela Fichtinger plädiert hier für eine rasche gemeinsame Lösung.

Experte Univ.-Prof. Klaus Hackländer mit Nationalrätin Angela Fichtinger; Foto: Angela Fichtinger
Experte Univ.-Prof. Klaus Hackländer mit Nationalrätin Angela Fichtinger; Foto: Angela Fichtinger

Im Zuge des Hearings wurde mit Univ.-Prof. Klaus Hackländer ein profunder Kenner eingeladen, der mit seiner Expertise den Abgeordneten Informationen zukommen ließ und eine wissenschaftliche Betrachtungsweise abgab.

Fichtinger: Keine Alleingänge, sondern gemeinsame Lösung

„Mich beschäftigt diese Thematik schon sehr lange und ich bin nicht nur als ständiges Mitglied des Petitionsausschusses involviert, sondern ich versuche hinter den Kulissen die verschiedenen Interessensgruppen zusammenzubringen und eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Alleingänge, in welcher Form auch immer, werden uns nicht helfen zu einer zufriedenstellenden Lösung zu finden“, erklärt Abgeordnete Angela Fichtinger am Rande des Ausschusses.

Weiters berichtet Fichtinger, dass intensiv diskutiert wurde und die Mitglieder des Ausschusses deren Sichtweisen eingebracht haben und meint dazu weiter, „schon in der Vergangenheit habe ich mit den Tiroler und Salzburger Kollegen gesprochen und erörtert, welche Herausforderungen sich in deren Heimatregionen in Bezug auf den Wolf ergeben und ich denke, dass wir hier gemeinsam am richtigen Weg sind eine Lösung zu finden“.

„Elektrozaun und Herdenschutzhunde nicht praktikabel“

Prof. Hackländer meinte in seinen Ausführungen zusätzlich, dass die Herausforderungen, betreffend Weidetierhaltung, Tourismus oder Biodiversität künftig noch mehr werden und folgt der Ausführung von Fichtinger, dass gemeinsam eine schnelle Lösung gefunden werden muss.

Darüber hinaus erklärte Hackländer, dass Herdenschutzmaßnahmen, wie Elektrozaun und/oder Herdenschutzhunde nicht praktikabel seien, dazu keinen 100prozentigen Schutz bieten können und gerade in topografisch schwierigen wie den Alpen und auch dem Waldviertel, de facto nicht umsetzbar seien.


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