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BEZIRK ZWETTL. Seit dem Höhepunkt der Corona-Krise im April sinkt die Arbeitslosigkeit im Bezirk Zwettl kontinuierlich. Im September liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 659; das ist zwar um -14,2 Prozent (absolut -109) niedriger als im Vormonat, aber immer noch um 72 beziehungsweise 12,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres (im April betrug der Anstieg allerdings noch 128,2 Prozent).

„Wir müssen und werden alles tun, um den Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit einzudämmen,“ so Steinbauer. Foto: AMS

„Die Zahl der Arbeitslosen liegt aktuell um 724 unter dem Höchstwert von April 2020,“ erklärt Zwettls AMS-Leiter Kurt Steinbauer. „Allerdings nimmt die Zahl der Langzeitarbeitslosen zu und liegt Ende September mit 100 Betroffenen um 14 oder 16,3 Prozent über dem Vorjahr. Die größte Herausforderung wird sein, der Verfestigung der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Wir müssen und werden alles tun, um den Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit einzudämmen,“ so Steinbauer weiter.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Geschlecht und Alter

Von den 659 beim AMS Zwettl arbeitslos vorgemerkten Personen, sind 321 Frauen (Vorjahr: 281) und 338 Männer (Vorjahr: 306). Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr sind im Moment Frauen (+14,2 Prozent) stärker betroffen wie Männer (+10,5 Prozent). Nach Altersgruppen zeigt sich der größte Anstieg bei den unter 25-Jährigen. Ende September waren 94 Jugendliche arbeitslos gemeldet, um 24 (oder +34,3 Prozent) mehr als im Vergleichsmonat des letzten Jahres. Bei den Personen im Haupterwerbsalter (25-49 Jahre) verzeichnet man im Jahresvergleich ein Plus von 17,8 Prozent und bei den Älteren (50plus) einen geringen Anstieg um 1,5 Prozent. Steinbauer: „Die diversen Förderprogramme für Ältere wirken offensichtlich. Wir wollen aber auch im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit punkten. Deshalb stellt das AMS eine vielfältige Palette von attraktiven Förderangeboten, die Jugendliche beim (Wieder-)Einstieg ins Erwerbsleben unterstützen sollen, zur Verfügung.“

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