Bauarbeiten des ersten Abschnittes der Unteren Landstraße in Zwettl sind abgeschlossen
ZWETTL. VP-Landesrat Ludwig Schleritzko nahm in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Beisein von Bürgermeister Landtagsabgeordneten Franz Mold (ÖVP) und Straßenbaudirektor Josef Decker die Fertigstellung des ersten Abschnittes für die Neugestaltung der L 71 Unteren Landstraße in Zwettl vor.

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko: „Mir ist es wichtig, die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer sowie die Lebensqualität in unserem Land und in den einzelnen Ortschaften zu verbessern. Die Maßnahme hier in Ladendorf ist ein wichtiger Schritt in die gewünschte Richtung.“
Straße an die 45 Jahre alt
Die Landesstraße L 71 (Untere Landstraße) im Stadtzentrum von Zwettl wird von der Querung mit der Gartenstraße bis zum Ende des Dreifaltigkeitsplatzes (nach der Kreuzung mit der L 8254) neugestaltet. In den Vorjahren wurden seitens der Stadtgemeinde Zwettl umfangreiche Erneuerungen an den Einbauten vorgenommen. Auf Grund des Straßenalters (rund 45 Jahre) und aufgetretenen Schäden ist es erforderlich, den gesamten Konstruktionsaufbau der Landesstraße L 71 zu erneuern. Durch die veränderten Verkehrsströme nach dem Bau der Umfahrung Zwettl wurde durch die Stadtgemeinde Zwettl in Zusammenarbeit mit dem NÖ Straßendienst (Straßenbauabteilung Acht Waidhofen/Thaya, Straßenmeisterei Zwettl) ein neues Verkehrskonzept erstellt.
Verkehrsführung
Dieses sieht wieder eine Einbahnführung der Landesstraße L 71 von der Gartenstraße bis zur Kreuzung mit der L 8254 (Postkreuzung) vor. Im weiteren Verlauf erfolgt die Verkehrsführung mit Gegenverkehr. Geschäftslokale und Parkflächen entlang der Landesstraße L 71 erfordern zahlreiche Aus- und Einparkvorgänge, Geh- und teilweise Radwege sorgen für zahlreiche Querungsvorgänge von Fußgänger und Radfahrer. Durch diese Konstellation ergibt sich automatisch eine entsprechend niedrige Fahrgeschwindigkeit.
Begegnungszone
Um ein gefahrloses Miteinander aller Verkehrsteilnehmer zu fördern, wurde festgelegt, im Bereich von der Einmündung Hauptplatz bis zum Ende des Dreifaltigkeitsplatzes eine Begegnungszone mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern/Stunde einzurichten. In diesem Bereich wird das Niveau der L 71 auf das angrenzende Gehsteigniveau angehoben und die Fahrbahn mit einer Breite von sieben Metern ausgeführt. Im Einbahnbereich beträgt sie vier Meter. Die verlangsamte Fahrgeschwindigkeit sowie die vorhandenen Verkehrszahlen ermöglichen es, dass die Lichtsignalanlage an der Postkreuzung (Kreuzung L 71 / L 8254) in Zukunft auch nicht mehr erforderlich ist.
Nebenflächen und Abwasser
Sämtliche Nebenanlagen wie Gehsteige, Parkflächen, Bushaltestellen und so weiter werden neu ausgebaut beziehungsweise neugestaltet. Als Randbegrenzungen der Landesstraße L71 werden für die Bordsteine beziehungsweise für die Pflastermulden Granitsteine verwendet. Die Nebenflächen werden teilweise mit Pflaster beziehungsweise in Asphaltbauweise ausgeführt. Zur schadlosen Ableitung der Oberflächenwässer werden Straßeneinläufe erneuert beziehungsweise ergänzt und in bestehende Abwasserkanäle eingeleitet. Die Bauarbeiten für den rund 290 Meter langen Ausbau werden mit Genehmigung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko von der Straßenmeisterei Zwettl mit Bau- und Lieferfirmen der Region in zwei Bauabschnitten ausgeführt.
Zweiter Bauabschnitt beginnt im Frühjahr
Nach einer Bauzeit von rund drei Monaten sind die Arbeiten für den ersten Abschnitt nun abgeschlossen. Dieser beginnt bei der Kreuzung mit der Gartenstraße und verläuft bis zur Einmündung Hauptplatz. Der zweite Bauabschnitt bis zum Ende des Dreifaltigkeitsplatzes mit Errichtung der Begegnungszone wird dann im Frühjahr 2021 errichtet.
Kosten
Die Gesamtbaukosten für beide Abschnitte belaufen sich auf rund 580.000 Euro, wobei rund 400.000 Euro von der Stadtgemeinde Zwettl und rund 180.000 Euro vom Land NÖ getragen werden.


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