Eigentumswohnungen boomen: mehr als 500 Millionen Euro Umsatz

Laura Voggeneder Tips Redaktion Online Redaktion 09.11.2017 15:31 Uhr

OÖ. Im ersten Halbjahr 2017 wechselten in Oberösterreich 2790 Eigentumswohnungen den Besitzer. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 6,3 Prozent. Gegenüber 2012 und 2013 hat sich die Zahl der Verkäufe sogar verdoppelt.

Von Jänner bis Juni sind in Oberösterreich Eigentumswohnungen im Wert von 506 Millionen Euro verbüchert worden, für sie ist also ein neuer Besitzer ins Grundbuch eingetragen worden. Das ist ein Anstieg um 15,6 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016, wie Immounited in seiner Immobilienpreisstudie im Auftrag vom Remax bekannt gibt. Die Erste Bank kann den Trend in einer von ihr in Auftrag gegebenen IMAS-Studie bestätigen. Demnach suchte im Frühjahr 2017 ein Drittel der an Immobilien interessierten Oberösterreicher nach Kaufobjekten, nur ein Sechstel nach Mietobjekten. Die Studie der Erste Bank zeigt aber auch: mehr als die Hälfte der Oberösterreicher im Hauseigentum, nur knapp zehn Prozent im Wohnungseigentum.

In Linz ist die Zahl der verkauften Wohnungen um 9,3 Prozent zurückgegangen. „Grund dafür sind unter anderem die Preise, die in Linz derzeit für viele Interessenten zu hoch sind“, sagt Kurt Gattringer von Remax Linz City. Den größten Zuwachs an Wohnungsverbücherungen hatte Linz-Land zu verzeichnen, dort wurden im ersten Halbjahr 2017 460 Wohnungen verkauft, ein Jahr zuvor waren es nur 294.

Quadratmeterpreis

Im ersten Halbjahr war das teuerste Pflaster der Bezirk Vöcklabruck mit einem Quadratmeterpreis von 2995 Euro, gefolgt von Linz (2916 Euro) und Linz-Land (2758 Euro). Am günstigsten war der Wohnungsquadratmeter in Kirchdorf an der Krems (1193 Euro), Grieskirchen (1722 Euro) und Freistadt (1722).

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