Boutiquehotel Forstinger – ein stylisches Unikat im Familienbesitz
Schärding am Inn | 23 Zimmer, viel Charakter und Sterneküche gleich ums Eck
Wer in Schärding ankommt, merkt schnell: Diese barocke Bilderbuchstadt am Inn hat ein besonderes Talent für Genuss. Mitten am Unteren Stadtplatz, nur wenige Schritte von der berühmten Silberzeile entfernt, liegt ein Haus, das genau dieses Gefühl einfängt – das Boutiquehotel Forstinger. Seit 1927 in Familienbesitz, wird es heute von Margret Forstinger in vierter Generation geführt.
„100 Jahre Familiengeschichte verpflichten – aber sie beflügeln auch“, sagt die Gastgeberin. Und genau das spürt man hier: warmherzig, persönlich, unaufgeregt – mit Stil.
Ein Satz, den man im Forstinger öfter hört, bringt es auf den Punkt: Authentische Gastfreundschaft entsteht nicht durch Konzepte, sondern durch Herzblut. Vielleicht ist das auch der Grund, warum rund 80 Prozent der Gäste wiederkommen. Manche Geschichten schreibt das Leben selbst – etwa eine Gruppe Fliegenfischer, die seit Jahrzehnten jedes Jahr nach Schärding zurückkehrt. Treue, die man sich nicht erkaufen kann, sondern nur verdient.
23 Zimmer, 23 Geschichten
Mit nur 23 Zimmern bleibt das Forstinger bewusst klein – und gerade dadurch persönlich. Kein Raum gleicht dem anderen. Die Zimmer wurden behutsam in die historische Substanz integriert, inspiriert vom Inn, von der unter Denkmalschutz stehenden Silberzeile und der historischen Stadtmauer.
Manche Zimmer verfügen über versteckte Innenhof-Terrassen, andere über Zugang zur Dachterrasse mit Blick über die barocke Altstadt bis zum Schlosspark. Historischer Charme trifft auf behaglichen Wohnluxus: natürliche Materialien, ruhige Farben, liebevolle Details – und überall diese angenehme Ruhe, die man in Schärding so schätzt.
Maga“s Deli – Frühstück als Ruheoase
Ein echtes Highlight liegt im ersten Stock: das Frühstückscafé „Maga“s Deli“. Stylisch blau, lichtdurchflutet, mit elegantem Wintergarten. Im Sommer öffnen sich die Glastüren Richtung Garten – begleitet von Vogelgezwitscher und Morgensonne.
Hier wird Frühstück nicht als Pflichtprogramm verstanden, sondern als bewusster Genuss. Täglich von 7 bis 12 Uhr gibt es biologische Frühstücksvarianten – vom hausgemachten Granola-Müsli über Zitronenhummus mit Joseph-Brot bis zum Omelett mit Eiern vom Biohof. Dazu ein konsequent umgesetztes Zero-Waste-Konzept: kein Plastik, faire Lieferketten, viele hausgemachte Spezialitäten.
Sternegastronomie vor der Haustür
Für den kulinarischen Abschluss des Tages wartet der nächste Fixpunkt quasi ums Eck: Sternekoch Lukas Kienbauer betreibt zwei Restaurants, beide nur eine Gehminute entfernt. Im „Lukas Restaurant“ spannt er den Bogen zwischen klassisch-französischer Basis und Innviertler Traditionen – präzise, saisonal und voller Geschmack.
Wer Lust auf japanische Akzente hat, findet im „Lukas Izakaya“ eine zweite Bühne – mit Sharing-Konzept, feinen Izakaya-Interpretationen und Bar-Atmosphäre. Schärding kann Genuss – und das Forstinger ist der perfekte Ausgangspunkt dafür.
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