Burgen- und Schlösserweg: Wandern auf den Spuren der gemeinsamen Geschichte

Mag. Michaela Maurer Mag. Michaela Maurer, Tips Redaktion, 15.04.2020 12:36 Uhr

MÜHLVIERTEL/SÜDBÖHMEN. Wenn die Maßnahmen gegen das Coronavirus wieder vorbei sind und man den Urlaub in der Region verbringen will, bietet sich der Burgen- und Schlösserweg mit stolzen Burgen, prachtvollen Schlössern, sagenumwobenen Felsen, wildromantischen Bächen und gastfreundlichen Einheimischen für eine Tour voller Zauber an. Wenn die Grenzen wieder geöffnet sind, führt die Route auch in das schöne Südböhmen.

MÜHLVIERTEL/SÜDBÖHMEN. Wenn die Maßnahmen gegen das Coronavirus wieder vorbei sind und man den Urlaub in der Region verbringen will, bietet sich der Burgen- und Schlösserweg mit stolzen Burgen, prachtvollen Schlössern, sagenumwobenen Felsen, wildromantischen Bächen und gastfreundlichen Einheimischen für eine Tour voller Zauber an. Wenn die Grenzen wieder geöffnet sind, führt die Route auch in das schöne Südböhmen.

Auf mehr als 215 Kilometer markierten Pfaden lädt der Burgen- und Schlösserweg ein, die einstigen Zentren der adeligen Kultur des Mühlviertels und Südböhmens zu erkunden. Die Fußreise von Grein bis Velešín führt in die Vergangenheit. Insgesamt 19 Burgen, Schlösser und Ruinen, häufig mit eigenem Burg- beziehungsweise Schlossmuseum, warten darauf entdeckt zu werden. Mit seinen vielen Burgen ist das Mühlviertel ein Burgenland, in Südböhmen wurden die Festungen zum Schutz der Handelswege errichtet.

Die Wanderung gibt dabei eine Gesamtschau, wie sich Burgen und Schlösser im Laufe der Geschichte wandeln. So finden sich völlig intakte, weiterhin bewohnte oder genutzte Bauten (wie Greinburg, Clam, Tannbach, Weinberg, Freistadt), gut restaurierte Burgruinen (Kreuzen, Reichenstein, Prandegg, Ruttenstein, Porešín, Tichá) bis hin zu verkannten Gebäuden (Schloss Zellhof). Eindringlich lebendig wird die Regionsgeschichte in den liebevoll gestalteten Burg- und Schlossmuseen: Greinburg, Clam, Prandegg, Altenburg/Windhaag, Reichenstein, Freistadt und Porešín.

Geschichte und Kultur

Die Wanderung vermittelt einen Überblick über die Landschaftsformen. Sanft reiht sich Hügel an Hügel zu einer weit ausladenden Landschaft, die schließlich zu den Ebenen des Donautals hinabfließt. Regional finden sich mystisch aufgeladene Granitformationen, die sogenannten Wollsackverwitterungen, die der Überlieferung nach zuweilen heidnische Kultstätten oder Opfersteine waren. In den Wäldern wohnt zwischen den adamitischen Steinen unterdessen das Unheimliche – zumindest erzählen Sagen vom Treiben alter Geister und dem Teufel. Dem stellen sich die häufigen Steinmarterln als religiöse Kleinode entgegen.

Neben den Burgen und Schlössern sind die Ortszentren sehenswerte Kulturgüter. Romanische und gotische Burgen und Klöster sowie prächtige Renaissance-Bauten dokumentieren die Wirkmacht alter Adelsgeschlechter.

Wanderführer und Audioguide als Begleiter

In drei Sprachversionen (Deutsch, Englisch und Tschechisch), bebildert und 120 Seiten stark präsentiert sich der Wanderführer für den Burgen- und Schlösserweg. Er liefert Informationen zur Geschichte der Burgen und Schlösser sowie Hintergrundwissen zum Kulturraum. Der Wanderführer kann gegen Portoersatz im Almbüro angefordert werden. Mehrtägige Fußreisen, aber auch Tagestouren lassen sich durch das Gastronomie- und Beherbergungsverzeichnis in Eigenregie leicht planen.

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