Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SCHEIBBS/PURGSTALL. Die Science Show „Realitäten und Kuriositäten“ vermittelt Physik-Wissen spannend und weckt Begeisterung. Zuletzt gastierte Initiatorin Physiklehrerin Maria Schmid aus Purgstall mit zwölf Schülern des BORG Scheibbs beim Österreich-Finale der Lego League im Wifi St. Pölten.

Beim Roboterwettbewerb der Lego League gestaltete Physiklehrerin Maria Schmid mit ihren zwölf teilnehmenden Schülern mit der Science Show ein spannendes Rahmenprogramm. Nach dem NÖ-Bewerb (19. Jänner), bei dem man ebenfalls mit von der Partie war, stand dieses Mal der Österreich-Bewerb auf dem Programm. „Wir haben die Aufgabe gehabt, zwischendurch die Leute zu beschäftigen. Alle, die sich in unseren Räumen mit den Objekten beschäftigt haben, waren mit großer Begeisterung dabei. Interessant ist auch, dass wir nach unserem ersten Besuch am 19. Jänner dieses Mal viel mehr Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen haben. Die Veranstalter haben gemerkt, wie gut unsere Science Show ankommt“, ist Organisatorin Maria Schmid von den erfreulichen Reaktionen der Besucher begeistert.

Vorbereitungen bis in die Nacht hinein

Am Vortag wurden die Geräte nach St. Pölten transportiert. Erst um Mitternacht schloss Schmid die Planungs- und Aufbauarbeiten ab. Dann konnten die Besucher am Wettbewerbstag von 9 bis 17 Uhr optische Täuschungen, mechanische Elemente, Gyroskope, Elektrizität und vieles mehr entdecken und ausprobieren. Betreut wurden die Geräte und Objekte von Schmid selbst und zwölf BORG-Schülern, die sich für die Veranstaltung allesamt freiwillig gemeldet hatten. „Das Schöne war zu sehen, wie es gelungen ist, Physik humorvoll und spannend zu vermitteln“, so Schmid.

Eine Zusammenarbeit der Generationen

Bereits im Jahr 2005 rief die Lehrerin die Science Show „Realitäten und Kuriositäten“ - damals noch mit anderen Objekten - ins Leben. Die ersten Schritte davor setzte bereits ihr Vater, Physiklehrer im Ruhestand, mit dem sie auch heute noch gemeinsam an der Weiterentwicklung der Show arbeitet. Die erstmalige Ausstellung im Ledererhaus (2005) bescherte Schmid als Preis sogar einen Ausflug in das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, in die Schweiz. „Das war eine wundervolle Erfahrung und hat mein Physikerherz höher schlagen lassen“, blickt die engagierte Pädagogin zurück.

WhatsApp Physik

Im Schulalltag sei es ihr ein Anliegen, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten. „Natürlich muss man Theorie auch lernen. Ich bemühe mich aber auch, etwas Schmäh reinzubringen. Man muss die richtige Mischung finden und den Lehrplan erfüllen, aber auch Neugierde wecken. Das kommt bei den Schülern gut an. Mittlerweile haben wir auch eine eigene Physik-Whatsapp-Gruppe“, schmunzelt Schmid.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden