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AIGEN-SCHLÄGL. Weil wir eigentlich die falsche Sonnenwende feiern, lädt Rudolf Kehrer zum Fest der Wintersonnenwende: Am 21. Dezember wird im Reitinger-Steinbruch das Sonnwendfeuer entzündet und der Beginn des neuen Sonnenjahres gefeiert.

Foto: Kehrer
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Der Kunstschmied und Metallplastiker aus Aigen-Schlägl möchte aufmerksam machen, dass „die Sonne das Maß aller Dinge ist“ und was wir dieser verdanken. „Nach der Wintersonnenwende geht es wieder aufwärts“, sagt er und begründet damit die Initiative. Dafür hat er im StoaReich einige Skulpturen aufgestellt. Besucher bei der Wintersonnenwende durchschreiten etwa kurz nach dem Eingangsportal die künstlichen Strahlen der Sonnenskulptur mit der Nordhalbkugel und der bestrahlten Zahl 365. Für das zweiflügelige Feuertor hat der Kunstschmied eigene Zierschlüssel angefertigt, die mit der Aufschrift „Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt“ an den 365-tägigen Jahresablauf erinnern.

Sorgen und Nöte auslöschen

Am Phönixplatz können mitgebrachte Wunschzettel in die Feuerschale geworfen werden. „Die Sorgen und Nöte des abgelaufenen Jahres werden damit verbrannt und ausgelöscht“, erklärt Rudolf Kehrer. Dort kann das Sonnenfeuer auch entnommen und mit nach Hause genommen werden (Laternen mitnehmen). Am Gesellschaftsplatz wird schließlich um 18 Uhr das Sonnwendfeuer entzündet.

Kehrer möchte den Tag der Wintersonnenwende auch zum „Tag des globalen Weltfriedens“ aufwerten, zudem appelliert er, auf das feinstaubträchtige Spektakel der Silvesterknallerei zu verzichten.

Samstag, 21. Dezember, ab 17 Uhr; Entzündung des Sonnwendfeuers um 18 Uhr

Reitinger-Steinbruch, Aigen-Schlägl


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