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AIGEN-SCHLÄGL. International wurde die Polytechnische Schule, als gestern einen Vormittag lang afrikanische Gäste die Schulbank, respektive die Werkbank drückten. Die Schule wollte mit dieser Aktion den Asylwerbern der Gemeinde die Möglichkeit geben, einen Einblick in das österreichische Schulsystem zu gewinnen.
 

In den Poly-Werkstätten durften die jungen Besucher selbst aktiv werden. Foto: Gahleitner
  1 / 2   In den Poly-Werkstätten durften die jungen Besucher selbst aktiv werden. Foto: Gahleitner

„Sie sind alle über 18 Jahre und dürfen daher keine Schule mehr besuchen. Deshalb wollen wir ihnen auf diesem Weg ein wenig über unsere Ausbildung erzählen“, erklärte Direktor Reinhold Petz die Hintergründe. Nachdem er den zehn Gästen die Fachbereiche präsentiert hatte, machten sich diese auf den Weg zu den einzelnen Stationen. In der Holzwerkstatt durften sie mit der Stichsäge agieren und ihren Namen ausschneiden, in der Küche wurden sommerliche Cocktails gemixt, um elektrische Verbindung ging es in der Elektrik/Mechatronik-Werkstatt und im Fachbereich Büro wurden sie am Computer aktiv.

Bei ihrer Tour wurden die jungen Afrikaner, die teils in ihrer Heimat schon einen Beruf ausgeübt hatten, von den Poly-Schülern begleitet. So entstanden erste Kontakte, die sie gleich heute vertiefen können. Denn sie nehmen auch an der Aktion „Kino mit Klasse“ (KIMIK) teil, die sich um das Thema Asyl und Islam dreht.


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