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AIGEN-SCHLÄGL. Ein Team von rund 60 Leuten sorgt seit fast zwei Jahren im Sozialmarkt des Roten Kreuzes dafür, dass jeden Dienstag und Donnerstag ausreichend Waren für Menschen mit geringem Haushaltseinkommen zum Verkauf bereit stehen. Um auch weiterhin gut aufgestellt zu sein, wird jetzt Verstärkung gesucht.

Karin Mandl (l.) und ihre rund 60 freiwilligen Mitarbeiter sorgen dafür, dass an jedem Einkaufstag ausreichend Waren im Sozialmarkt bereit stehen.

Nur dank der freiwilligen Mitarbeit der vielen Ehrenamtlichen ist der Betrieb des Sozialmarktes überhaupt möglich. „Wir haben eine gesunde Mischung von jungen und älteren Personen. Auch welche, die noch im Berufsleben stehen, helfen mit“, freut sich Marktleiterin Karin Mandl. Sie ist aber laufend auf der Suche nach neuen Gesichtern und zupackenden Händen. Denn dass viel Arbeit anfällt, lässt sich nicht verleugnen: von der Warenbeschaffung am Vormittag, für die Supermärkte und Geschäfte im ganzen Bezirk angefahren werden, übers Etikettieren, Aufbereiten und Einräumen der Waren ins Lager oder in die Regale, bis hin zum Verkauf ab 14 Uhr und die Reinigung des Ladens.

„Grundsätzlich sind es einfache und überschaubare Tätigkeiten, aber anpacken muss man schon“, fasst Mandl zusammen. Sie sucht deshalb „motivierte, teamfähige, zuverlässige Mitarbeiter mit einem Mindestalter von 17 Jahren, die Dienstag oder Donnerstag Zeit haben.“ Im Gegenzug werden diese in eine gelebte Gemeinschaft aufgenommen und können als Teil der größten Sozialorganisation des Bezirkes Dienst am Mitmenschen leisten.

Keine Möglichkeit für zweiten Sozialmarkt

514 Einkaufsberechtigungs-Karten wurden seit Start vor knapp zwei Jahren für den Sozialmarkt im Ortszentrum von Aigen-Schlägl ausgestellt. Menschen mit geringem Haushaltseinkommen können hier Waren, die für den regulären Handel nicht mehr geeignet sind, zu günstigen Preisen erwerben. Auch wenn der Bedarf da ist, sieht Rotkreuz-Bezirksgeschäftsleiter Hannes Raab keine Möglichkeit für einen zweiten Sozialmarkt: „Einen Standort oder Mitarbeiter würden wir finden. Aber es hapert an der Warenbeschaffung. Solange die Überschuss-Produktion nicht gesetzlich geregelt ist, können wir uns als Rotes Kreuz keinen zweiten Markt vorstellen.“ Er ist allen Lieferanten deshalb ebenso dankbar, wie all jenen, die den Sozialmarkt mit Einkaufsgutscheinen unterstützen. Damit können vor allem stets benötigte Grundnahrungsmittel, wie Mehl, Zucker, Essig, Öl, Salz oder auch Küchenrollen und Klopapier eingekauft werden. Spenden können auch direkt im Markt vorbeigebracht werden (immer dienstags und donnerstags).

Bewerbungen für die freiwillige Mitarbeit im Sozialmarkt sind unter Tel. 0664/8874 5945 oder karin.mandl@o.roteskreuz.at möglich.


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