Bioschüler machten sich ein Bild vom Roboter-Einsatz in der Landwirtschaft
AIGEN-SCHLÄGL. Weil der Fortschritt in der Technik auch im Biolandbau nicht aufzuhalten ist, gab es in der Bioschule Schlägl erstmals einen Roboter-Tag.

Kameragesteuerte Hackgeräte im Pflanzenbau, Roboter beim Melken und zur Fütterung: Gerade im Bezirk Rohrbach halten seit einigen Jahren technische Entwicklungen breiten Einzug in Milchviehbetrieben. Auch kleinere Betriebe und Biobetriebe widmen sich diesem Zukunftsthema. Die offenen Fragen sind Lebensqualität, Wirtschaftlichkeit und Nutzen.
Einblicke in der Praxis
„Wir wollen unseren Schülern die Möglichkeit geben, die Vor- und Nachteile abzuwägen“, begründet Direktor Hans Gaisberger den ersten Roboter-Tag an der Bioschule Schlägl. Gemeinsam mit Franz Wolkerstorfer von der Landwirtschaftskammer als profunden Referenten, konnten die Lehrer der Landwirtschaftsschule den Schülern einen tiefen Einblick in die Materie geben. Anschließend ging es zum Lokalaugenschein zu drei Betrieben (Jung in Ulrichsberg sowie Georg Gahleitner und Alois Gahleitner in Arnreit), wo unterschiedlichen Melkroboterfabrikaten im Einsatz stehen. Im ausführlichen Gespräch mit den Betriebsführern erfuhren Schüler und Lehrer viel Wissenswertes über die Roboter-Technik.


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