Naturschutzreferenten aus ganz Österreich tagten erstmals im Böhmerwald
AIGEN-SCHLÄGL. Ein Bild vom Böhmerwald machten sich rund 30 Naturschutzreferenten aus dem ganzen Bundesgebiet. Erstmals fand diese Tagung des Alpenvereins im nordwestlichsten Eck von Österreich statt.

Für einen Vorarlberger oder einen Burgenländer ist ein Abstecher in den Böhmerwald keine Selbstverständlichkeit, „dieser ist für sie eher unbekannt“, weiß Franz Lasinger, der als Naturschutzreferent für den Bezirk Rohrbach dabei war und die bundesweite Tagung erst möglich gemacht hat.
Region entdeckt
Vier Tage lang entdeckten die rund 30 Teilnehmer ausgehend vom Stift Schlägl die Besonderheiten der Region. „Bezirksförster Rupert Fartacek hat uns viel Wissen geboten und uns den Böhmerwald in großartiger Weise nahe gebracht“, resümiert Lasinger aus Haslach. Bei einer Stifter-Lesung am Plöckstein kam noch dazu ein starkes Gewitter auf, „das hat die Dramatik des abgestorbenen Waldes in diesen Höhen noch verstärkt“, berichtet der Naturschutzreferent aus Haslach.
Interessante Vorträge
Neben Exkursionen entlang des Schwemmkanals, im Naturwaldreservat Mitterbergl, zum Plöckenstein oder zur Böhmerwaldschule, standen auch Vorträge und Referate auf dem Tagungsplan, unter anderem kamen das Waldmanagement im Stift Schlägl, Wolf und Luchs und auch die Waldbewirtschaftung in England zur Sprache.
Am Ende des langen Wochenendes zeigten sich die Naturschutzreferenten des Alpenvereins sehr beeindruckt vom Erscheinungsbild des Böhmerwaldes.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden