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AIGEN-SCHLÄGL. Ein länderübergreifendes Sanierungsprojekt steht im Böhmerwald bevor. Etwas später als ursprünglich geplant, soll der Wanderweg in die Bayrische Au heuer hergerichtet und wieder begehbar gemacht werden. 2020 ist dann der Schwemmkanal an der Reihe.

Die Bayrische Au wird heuer wieder begehbar gemacht. Foto: Gahleitner
  1 / 2   Die Bayrische Au wird heuer wieder begehbar gemacht. Foto: Gahleitner

Die Bayrische Au ist Lebensraum für die Spirke – eine baumförmige Latschenart, die bis zu 25 Meter hoch wächst – und für viele weitere Pflanzen und Tiere. Ein Lehrpfad soll dieses einzige Spirkenhochmoor Österreichs bald wieder für die Bevölkerung zugänglich machen. „Wir werden einen rutschfesten, barrierefreien Treppelweg aus Hartholz errichten und auf dem Rundweg zwölf Lehrtafeln aufstellen, die das Moor beschreiben“, informiert Reinhold List, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Böhmerwald. Momentan ist der Wanderweg in die Bayrische Au nicht begehbar.

Sanierungsarbeiten am Schwemmkanal

Sobald diese Arbeiten erledigt sind, geht es in die nächste Runde: Im Rahmen des Interreg Projektes wird mit Schwerpunkt 2020 der Schwemmkanal saniert: Alle Schleusen werden ausgebaggert und erneuert, der Kanal im Bereich Iglbach/Doppelbrücke wird durchgängig auf gut einen Kilometer fließbar gemacht. Auch auf tschechischer Seite finden Sanierungsarbeiten statt. „Geplant ist, den Kanal im Herbst 2020 gemeinsam mit einem großen Fest zu eröffnen“, berichtet List.

Schauschwemmen bleiben

Die beliebten Schauschwemmen finden im Sommer 2019 wie gewohnt statt, auch am Radweg entlang des Schwemmkanals kommt es zu keinerlei Beeinträchtigungen.


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