Nach Fusionen: Debatten um Rathaus-Umbauten
ROHRBACH-BERG/AIGEN-SCHLÄGL. Völliger Neubau des Amtsgebäudes oder ein Miteinbeziehen der Bevölkerung in die Entscheidung: SP (Rohrbach-Berg) und Grüne (Aigen-Schlägl) fordern auf, die Projekte nochmals zu überdenken.

Ein völliger Neubau des Amtsgebäudes inklusive Ankauf eines weiteren Gebäudes: Das schwebt der Grünen Fraktion (GLAS) in Aigen-Schlägl vor. „In diesem Bereich könnte eine offene Holz-Glas-Konstruktion entstehen, die auf der Höhe des ersten Stockes einen Durchgang zum bisherigen Amtsgebäude aufweist“, heißt es in einem Ideenpapier der Grünen. Zusätzlich könne ein repräsentativer, freundlicher, heller, zum Marktplatz hin offener Veranstaltungsraum entstehen, der viele Funktionen erfüllen kann. In diesem Paper (zum Download auf www. gruene-aigen-schlaegl.at werden die Baukosten auf etwa 480.000 Euro geschätzt. Daneben werden auch alle Vor- und Nachteile aufgelistet. Laut GLAS-Sprecher Thomas Eckl soll es sich um eine „Diskussionsgrundlage“ handeln, welche zum „Nachdenken und Diskutieren anregen soll“. Auch der Bauausschuss wurde bereits darüber informiert.
Bevölkerung einbinden
Erneut diskutiert soll der Bau des Rathauses in Rohrbach bei der kommenden Gemeideratssitzung am 15. Dezember werden, fordert SP-Chef Andreas Hannerer. Er stellt einen „Antrag auf umgehende Information und Beteiligung der Bevölkerung von Rohrbach-Berg hinsichtlich der Neugestaltung dem Umbau des Stadtamtes.“ Grund dafür ist, dass im März 2013 die Einbeziehung der Bevölkerung in den Umbau/Neugestaltung des Stadtamtes bis Juni 2015 einhellig befürwortet wurde. Auch eine Arbeitsgruppe Rathausumbau solle gebildet werden. Beide Punkte wurden laut Hannerer nicht verwirklicht. Unter anderem fordert er, der Bevölkerung die Chance zu geben, sich zu den Planvorschlägen zu äußern oder darüber abzustimmen.


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