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AIGEN-SCHLÄGL. Wie Landwirte der Trockenheit durch Humusaufbau mit der Bodenfräse begegnen können, war Thema bei den Schlägler Biogesprächen.

  1 / 3   Mittels Bodenfräse kann der Humusaufbau im Boden gefördert werden, das hilft Wasser sparen. Foto: Biokompetenzzentrum Schlägl

Passend zur ungewöhnlich langen Frühjahrs-Trockenperiode ging es beim zweiten Biogespräch in diesem Jahr darum, wie man durch Einarbeitung großer organischer Massen (Zwischenfrüchte) die Böden füttern und somit den Humusaufbau vorantreiben kann. Gerhard Weißhäupl aus Haibach (Vortex Energie GmbH), erklärte, wie er den intensiven Humusaufbau auf seinem Betrieb umsetzt. Er bringt den notwendigen Rotteprozess mit einer Bodenfräse in Gang.

Auf Theorie folgte die Praxis

Auf den Flächen der Bioschule Schlägl konnten die Besucher dann den richtigen Einsatz der Fräse in Kombination mit Fermenten, die einen gelenkten Rotteprozess unterstützen, hautnah erleben. Mit Bodensonde und Spaten ausgerüstet, verdeutlichte Weißhäupl, worauf es bei der regenerativen Landwirtschaft ankommt. Dank der flachen Bodenbearbeitung mittels Fräse kann auch Wasser gespart werden.

Aufbauend auf dem letztjährigen Biogespräch mit Dietmar Näser lag das diesjährige Biogespräch mit Gerhard Weißhäupl am Puls der Zeit im Hinblick auf die Problematik Trockenheit. Diese stellt eine große Herausforderung für die Landwirtschaft dar, bietet auf der anderen Seite aber auch eine Chance, dem Thema Klimawandel aktiv zu begegnen und gegenzusteuern.

Alle Infos zu den Schlägler Biogesprächen gibt es unter www.bioschule.at/ueber-uns/biogespraeche


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