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AIGEN-SCHLÄGL. Gemeinsame Projekte und die aktuelle Situation der Grenzregion besprachen Bürgermeister aus drei Ländern bei der grenzüberschreitenden Konferenz.

Grenzüberschreitendes Gruppenbild beim Bio.Garten.Eden Foto: BH Rohrbach
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Auf Einladung von Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner trafen Bürgermeister aus dem Landkreis Freyung-Grafenau und aus tschechischen Nachbargemeinden auf ihre Kollegen aus dem Bezirk Rohrbach und besuchten nach dem informativen Teil der Konferenz gemeinsam die Landesgartenschau. Mitterlehner betonte, dass sich in den vergangenen 30 Jahren ein guter Austausch entwickelt hat und diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Freundschaft weiterhin gestärkt werden soll. „Durch die intensive Kooperation der Regionen ist das Dreiländereck nicht nur die Mitte, sondern auch das Herz Europas“, ist sie überzeugt.

Erinnerung an den Eisernen Vorhang

Erst der Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren hat Zusammenarbeit möglich gemacht. Zwei Kurzfilme zeigten die damalige Situation bei der Grenze in Haidmühle und das freundschaftliche Zusammentreffen der Bevölkerung der ehemals getrennten Länder.

Zusammenarbeit stärken

Bei den aktuellen Berichten über die Situation im Dreiländereck wurde deutlich, dass es trotz regionaler Unterschiede viele Gemeinsamkeiten gibt, durch die man voneinander lernen und profitieren kann. Die Euregio unterstützt die Zusammenarbeit und fördert grenzüberschreitende Projekte. Geplant sind etwa Vorhaben mit Schwerpunkt Musik, Gesundheit, Sport oder Jugend. Geschäftsführer Wilhelm Patri stellte klar, dass „sich durch den Fall des Eisernen Vorhangs die Welt für uns eindeutig vergrößert hat.“


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