Spar Jauker will Fläche verdoppeln und Eurospar-Supermarkt werden
AIGEN-SCHLÄGL. Den „logischen nächsten Schritt“ in der 150-jährigen Unternehmensgeschichte wagt demnächst Kaufmann Maximilian Jauker: Der Spar-Markt in Schlägl soll zum Eurospar ausgebaut, die Fläche nahezu verdoppelt werden.

„Der Grundsatzbeschluss für eine entsprechende Umwidmung des angrenzenden Grundstückes beim Spar-Markt ist im Gemeinderat von Aigen-Schlägl bereits einstimmig gefallen“, freut sich Jauker schon auf die bevorstehende Herausforderung. Weil der derzeitige Markt bereits an seine Kapazitätsgrenze stößt und man seinen Stammkunden mehr bieten wolle, hat sich der Kaufmann zu diesem Schritt entschlossen.
Geplant ist eine Verdoppelung der jetzigen Verkaufsfläche von rund 600 auf etwa 1.200 Quadratmeter: „Derzeit haben wir für Produkte aus der Region, aber auch für Trend-Nahrungsmittel oder Bio-Produkte einfach nicht den Platz, den wir ihnen gerne einräumen würden. Im neuen Markt, mit dem wir dann ein Eurospar werden würden, hätten wir für all das Raum“, hegt Maximilian Jauker große Pläne. Und im Umkreis gebe es mehrere Beispiele dafür, dass Eurospar einfach das zukunftsfähigere Konzept sei. „Gott sei Dank sind wir hier im Lebensmittel-Einzelhandel noch sehr gut aufgestellt, sodass der online-Handel in unserer Branche keine große Konkurrenz darstellt. Mit einem größeren Markt und damit einem noch größeren Angebot wollen wir das auch langfristig sicherstellen“, erklärt Jauker.
Vorzeige-Projekt
Die Pläne sind ambitioniert: Die Architekten des Büros Arkade arbeiten derzeit an der Neuplanung des Marktes. Unter anderem will man auch einen Experten zum Thema Flächenverbrauch zu Rate ziehen und die Betriebsanlage so ökologisch verträglich wie nur irgendwie möglich gestalten. Jauker: „Angedacht sind hier eventuell Ausgleichsflächen oder auch eine Photovoltaik-Anlage.“
Die Markt-Erweiterung wird nicht ohne eine Schließungsphase auskommen, klärt Jauker auf. „Vor der Eröffnung werden wir etwa sechs bis acht Wochen komplett zumachen.“
Lehrlinge gesucht
In rund eineinhalb Jahren sollen die Kunden dann schon im neuen Supermarkt einkaufen können und die Zahl der Mitarbeiter von derzeit 24 um acht bis zehn Personen ansteigen. Schon im Vorfeld – ab kommenden Sommer – werden zudem wieder zwei neue Lehrlinge für den Lebensmittel-Einzelhandel aufgenommen.


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