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ALTENFELDEN. Jetzt ist es traurige Gewissheit: Der heute Nacht ausgebrochene Brand im noch nicht bewohnten Flüchtlingsheim war das Werk eines Brandstifters. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den oder die Täter zu schnappen.

Das Asylhaus wurde ein Raub der Flammen. Foto: Gahleitner
  1 / 2   Das Asylhaus wurde ein Raub der Flammen. Foto: Gahleitner

Die Ermittler des Landeskriminalamt OÖ haben ihre Arbeit an der Brandstelle so gut wie abgeschlossen - sie gehen derzeit von Brandstiftung aus. „Es wurden an den Außenmauern des Gebäudes zwei Brandherde gefunden“, heißt es von der Landespolizeidirektion. An diesen Stellen dürfte vermutlich der Brand von einer bislang unbekannten Täterschaft gelegt worden sein. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Brandbeschleuniger.

Die polizeilichen Ermittlungen werden gemeinsam mit dem Landeskriminalamt OÖ und dem Landesamt für Verfassungsschutz geführt.

Das in Holzriegelbauweise errichtete Asylhaus konnte trotz Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren nicht gerettet werden. Aktuell laufen die Abbrucharbeiten. Die Unterkunft soll laut Rotem Kreuz wieder aufgebaut werden.

Bevölkerung geschockt 

Bezirksfeuerwehr-Kommandant Josef Bröderbauer, selbst ein Altenfeldner, war schon eine Viertelstunde nach der Alarmierung am Einsatzort. Er ist auch persönlich tief betroffen: „Es ist sehr traurig, dass es diese wichtige Unterkunft nun in Altenfelden nicht geben wird.“ So wie er, denken viele in Altenfelden. Denn schon bei einem ersten Helferabend zeigte sich große Hilfsbereitschaft und der Willen, die Flüchtlinge willkommen zu heißen.

Auch Bürgermeister Klaus Gattringer steht unter Schock. Er konnte bis zuletzt nicht glauben, „dass ausgerechnet hier, in meiner Gemeinde ein Flüchtlingsheim angezündet wird.“


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