Um 2,7 Millionen Tugrik werden Bäume im Altai Gebirge gepflanzt
ALTENFELDEN. Bei ihrer Motorradtour durch russisches und kasachisches Gebiet haben sieben Altenfeldner die Mongolei näher kennengelernt. Deshalb spendeten sie jetzt auch die freiwilligen Spenden aus den drei Vorträgen über die Tour an eben dieses Land.

8300 Kilometer in 19 Tagen, davon mehr als 1000 Kilometer Offroad, dauerte die Reise von Vilnius in Litauen bis nach Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. „Wir sahen so viele zufriedene Leute, die mit sehr wenig auskommen müssen. Wir Europäer jammern oft auf sehr hohem Niveau“, sagt Stefan Pöchtrager und begründet damit die Spendenaktion des MST Altenfelden.
Spende persönlich übergeben
Schon vor der Abfahrt lernten sie den Literaturpreisträger Galsan Tschinag bei einer Lesung in Altenfelden kennen, der dem Publikum die Augen über sein Heimatland, die Mongolei, öffnete. Ihm konnten sie nun die Spende von 1000 Euro, umgerechnet 2.718.014 Tugrik, übergeben. Mit dem Geld wird das Baumpflanzungsprojekt im Altai-Gebirge unterstützt, das sich Galsan Tschinag zur Aufgabe gemacht hat.
Rauer Winter im Altai-Gebirge
Bei der Übergabe berichtete der Häuptling eines Volkes im Altai-Gebirge von den Schwierigkeiten: „Nicht jeder Baum wächst in der Mongolei. Eichen sind nichts geworden; Lärchen, Ahorn, Föhren und Pappeln halten den rauen Winter bei über minus 30 Grad aus und gedeihen.“
Etwa 100 Bäume können mit der Unterstützung der Biker gepflanzt werden. Mehr nicht, denn „das Projekt im Gebirge ist extrem schwierig und teuer, auch das Land muss vom Staat erworben werden, ohne es später zu besitzen. Nur eine Urkunde schützt den neuen Bestand vor dem weiteren Abholzen“, ergänzte Galsan Tschinag.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden