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ALTENFELDEN. Die ersten konkreten Schritte auf dem Weg zur neuen Leaderregion Donau-Böhmerwald sind getan: Ende Oktober wurde die Bewerbung eingereicht, die jetzt nachgebessert wird. Anfang Mai soll dann die Entscheidung der Finanzzuteilung fallen.

  1 / 2   Die beiden Leaderobleute Georg Ecker (Donau-Böhmerwald) und Ursula Diepolder (Passauer Land – Bayern) wollen eine niederbayrisch-mühlviertlerische Initiative für nachhaltiges Bauen starten. *Fotos: Gahleitner
Vorerst geht es darum, mit dem Konzept so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Denn jeder Punkt bringt bares Geld, wie Leader-Geschäftsführer Klaus Diendorfer bei der Generalversammlung am Freitag Abend erklärte: „Neun Millionen Euro werden nach Höhe der Punkte aufgeteilt. Wir haben durch gute Beteiligung vieler Akteure und durch gute Zusammenarbeit bereits ein sehr gutes Ergebnis erzielt“, freut sich Diendorfer. 152 Punkte von 185 möglichen hat die Leaderregion erreicht (der Ö-Durchschnitt liegt bei 133, zwölf der 77 Bewerber haben die Mindestpunktezahl von 124 erst gar nicht geschafft), bis 13. April kann die Bewerbung noch überarbeitet und verbessert werden. „Wir können etwa die messbaren Ziele oder unsere Sensibilisierungsmaßnahmen besser aufzeigen, auch unterrepräsentierte Gruppen wollen wir mehr einbeziehen.“ Diendorfer rechnet so mit fünf bis zehn zusätzlichen Punkten und damit auf entsprechende Budgetzuteilung. Das Geld wird für sieben Jahre vergeben. „Wir wollen Projekte sinnvoll fördern und gezielt Schwerpunkte setzen, um unsere Ziele zu erreichen“, betont Leader-Obmann LAbg. Georg Ecker. Am Ende der Förderperiode sollen vor allem die wirtschaftlichen Bedingungen und die Lebensqualität besser sein. „Wir wollen gemeinsam für die Region arbeiten und die Zeit nutzen, dass sich unsere Heimat positiv weiter entwickelt.“   Netzwerk fürs nachhaltige Bauen entsteht   Dabei setzt man auch auf Zusammenarbeit mit anderen Leaderregionen: Im Bereich nachhaltiges, ökologisches Bauen soll gemeinsam mit Leader Passauer Land – Bayern ein grenzüberschreitendes Netzwerk aufgebaut werden. Ziel ist ein möglichst hoher Anteil an Baustoffen aus der Donau-Moldau-Region.   Bei der Neuwahl wurde LAbg. Georg Ecker einstimmig als Obmann der Leaderregion Donau-Böhmerwald bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden die beiden Bürgermeister Alois Erlinger (Herzogsdorf) und Wolfgang Schirz (St. Martin) gewählt.

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