SPÖ und ÖVP Altlengbach trafen sich zur Budgetklausur
ALTLENGBACH. Zu einer halbtägigen Budgetklausur kamen die Kernteams von ÖVP und SPÖ in Altlengbach zusammen.

„Wir haben uns vorgenommen, dass wir aktuelle und künftige Projekte einmal in Ruhe und mit genügend Zeit miteinander besprechen, um die nötigen Vorkehrungen für das kommende Budgetjahr treffen zu können“, betonte ÖVP-Bürgermeister Michael Göschelbauer. Auch für die beiden Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner (SPÖ) und Daniel Kosak (ÖVP) sei das ein wichtiger Schritt in der gemeinsamen Arbeit: „Es ist gut, wenn man Schritt für Schritt jedes Projekt miteinander durchgehen und Vereinbarungen über die weitere Vorgangsweise treffen kann“, so die beiden Vizes.
Kommunale Arbeit
Auf der Agenda der beiden Parteien stand das gesamte Spektrum der kommunalen Arbeit, besonders aber die nötigen Vorbereitungen für die Entwicklung des neuen Ortsteils in Nest. „Wir werden im kommenden Jahr damit beginnen, die nötige Infrastruktur dafür zu errichten. Für Kanal, Wasser, Straßenbau, usw. werden im Haushalt 2017 rund 600.000 Euro vorgesehen. Damit ist es noch nicht vollständig getan, aber wir entwickeln dieses Gebiet ja kontinuierlich weiter“, so die Altlengbacher Gemeindevertreter. In den kommenden Monaten sollen gemeinsam mit den Planern die Grundstücke neu parzelliert und die möglichen Arten der Bebauung festgelegt werden. Ab dann könne mit dem Verkauf der Baugrundstücke begonnen werden.
Ortszentrum soll neu geplant werden
Auch für die Neuplanung des Ortszentrums wurden die Weichen gestellt. Die Arbeitsgruppe soll noch in diesem Jahr wieder einberufen werden, gemeinsam mit einem Architekten sollen erste Grobentwürfe erarbeitet werden. Überlegt wird, die Neugestaltung auf mehrere Planungs- und Bauabschnitte zu teilen, damit die Gemeinde finanziell nicht überfordert wird.
Bessere Gehsteige und Radwege
Eine wichtige Selbstverpflichtung wird sich die Gemeinde laut Bürgermeister für die Zukunft auferlegen: „Wir wollen ein Drittel unseres Verkehrs- und Straßenbaubudgets für die Verbesserung der Gehsteige und Radwege in der Gemeinde verwenden“, so Göschelbauer, Luftensteiner und Kosak. „Besonders die durchgängige Benutzbarkeit und Verbreiterung der Gehsteige vom Unimarkt bis nach hinten in Steinhäusl wird ein Schwerpunkt der nächsten Jahre werden. Dazu sind viele Gespräche und Detailplanungen nötig, auch müssen wir entsprechend Budgetmittel dafür vorsehen und zur Verfügung stellen.“


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