Bei der Ars femina steht die Frau im Mittelpunkt
AMSTETTEN. Von 7.-12. März 2019 findet die 19. Ars femina in Amstetten statt, die sich der Frau in Kunst und Gesellschaft widmet.

Die „Ars femina“ - die weibliche Kunst, findet in diesem Jahr bereits zum 19. mal in Amstetten statt. Die Idee zum Namen der Veranstaltungsreihe stammt vom damaligen Kulturbeirat, dem der Mostviertler Künstler Leopod Kogler und die Initiatorin Ulli Königsberger-Ludwig angehört haben.
Mode
Eingeleitet wird die heurige Ars femina durch das Podiumsgespräch „Mode für alle?“ am Donnerstag, 7. März 2019 um 19 Uhr im Raathaussall Amstetten. Warum es nicht immer die neueste Fashion und die preisgünstigen Modeteile sein müssen, darüber sprechen: Andrea Schlehuber (EZA Fairer Handel, Salzburg), Gertrude Klaffenböck (Clean Clothes Kampagne, Wien), Gudrun Danter (ARGE Weltläden, Innsbruck), Ingrid Gumpelmaier-Grandl (Gründerin und Designerin von Fairytale, Eferding).
Konzert
Das Konzert von Monika Ballwein am Samstag, 9. März um d 19.30 Uhr in der Johann Pölz Halle steht ganz im Zeichen der Beatles. In Ballweins Version der Beatles-Evergreens gibt es keine Gitarre, dafür aber jede Menge Seelen-Streicheleinheiten durch den Einsatz von Streichern und Akkordeon. Dass sie sich mit dieser freien Interpretation vom Original entfernt, nimmt die Vokalistin gerne in Kauf und ist pure Absicht.
Lesung
Am Montag, 11. März liest Iris Wolff aus ihrem Roman „So tun, als ob es regnet“. Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die „Geheime Gesellschaft der Schlaflosen“. Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischerbootes, das nie mehr zurückkehren wird. – Über vier Generationen und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen.
Ausstellung
Am Mittwoch, 13. März findet die Vernissage der Ausstellung „Menschenbilder“ von Melitta Progsch statt. Melitta Progsch, aufgewachsen in Amstetten und langjährig als Sängerin im Opernhaus Zürich tätig, kehrt mit ihren Menschenbildern ins Mostviertel zurück und zeigt diese nun in der Rathausgalerie. Die weiteren vier Vorstellungen werden in der kommenden Tips vorgestellt.
Jeder Mann gern gesehen
Kulturstatdrätin Elisabeth Asanger (SPÖ) ergänzt: „Wir freuen auch über jeden Mann, der die Ars femina besucht. In den vergangenen Jahren waren leider nur sehr wenige Männer beim Angebot der Ars femina.“ Etwa 8.500 Besucher konnte die Ars femina seit ihrem Beginn im Jahr 2000 verzeichnen. 96 Veranstaltungen werden mit den heurigen Events dann stattgefunden haben.


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