Kritik an Schlägerungen
AMSTETTEN/GREINSFURTH. Vergangene Woche fanden umfangreiche Schlägerungen in der Forstheide statt, die Anrainer beunruhigen.

Vergangene Woche fanden umfangreiche Schlägerungen in der Forstheide statt. Roland Dirnberger von der Bürgerinitiative „Rettet die Forstheide“ sieht dadurch das „Landschaftsentwicklungskonzept Forstheide“ in Gefahr. Entgegen jüngster Meldungen zu diesem Projekt von den öffentlichen Stellen, die das Vorankommen des Projektes betonen, sieht er nun Gefahr im Verzug. „Wir brauchen einen echten Stadt-Ur-Wald, wie viele deutsche Städte diesen haben. Wir brauchen einen echten Stadtwald der wilden Natur für Windschutz, Staubfang, Wasserfilter, Spechte, Insekten, Hummeln und Orchideen von Amstetten bis Kematen an der Ybbs. Das muss unser aller Ziel sein. Es muss nach fünf Jahrzehnten Ruhe einkehren für den seltenen Naturraum einer der letzten voralpinen Steppenheiden. Das Ziel für das Gemeinwohl muss sein, die gesamten Gründe aufzukaufen und alles unter Naturschutz zu stellen!“, betont er in seiner Forderung.
Die Bürgerinitiative „Rettet die Forstheide“ lädt deshalb auch zu einem Forstheide-Informationstreffen am Donnerstag, 18. Februar um 20 Uhr ins Gasthaus Berger – Greinsfurth. Wegen der jüngsten Harvester-Schlägerungen, der Zerstörung der größten Enzianbestände bei Neufurth und der Anlage eines großen Holzlagerplatzes befürchtet die Initiative die Zerstörung des Naherholungsgebietes. Die Einladung der Initiative richtet sich an Menschen, denen die Forstheide ein Anliegen ist und die sich für die Erhaltung des Naherholungsgebietes auch für die kommenden Generationen einsetzen wollen.
Donnerstag, 18. Februar, 20 Uhr
Gasthaus Berger, Ortsplatz 1
3300 Greinsfurth/Amstetten


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