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Zeitzeugin der 2. Generation in Bildungseinrichtungen von Amstetten unterwegs

Leserartikel Franz Michael Zagler, 27.02.2019 06:20

Die Zeitzeugin der 2. Generation, Fr. Judith Ribic, wird am Donnerstag, dem 07. März in 2 Schulen davon erzählen, wie es ihr ging, als ihr Vater viereinhalb Jahre im Konzentrationslager Flossenbürg war.

Judith Ribic, Zeitzeugin der 2. Generation (Foto: LW)
Judith Ribic, Zeitzeugin der 2. Generation (Foto: LW)

Franz-Michael Zagler, Pressesprecher des Vereins, dazu: „Fr. Ribic sieht es als Verpflichtung ihrer Generation, diese Geschichte zu erzählen. Sie möchte über die Vergangenheit reden, um zu mahnen. Eine Zeit, in der Menschenrechte mit den Füßen getreten werden und rechtsradikales Denken Toleranz verdrängt, soll der heutigen Jugend erspart bleiben. Ihr Vater, Ernst Reiter, war ihr Vorbild, denn als Bibelforscher (wie damals Zeugen Jehovas genannt wurden) verweigerte er den Dienst mit der Waffe. Sein Motto war: „Durch mich wird keine Frau Witwe und kein Kind Waise!“

Fr. Ribic spricht neben ihr Kindheit auch davon, wie sie mit Ausgrenzung und Verspottung zurechtkam und wie es war, das Kind eines KZ-Häftlings gewesen zu sein.“

Weitere Informationen zum Zeitzeugengespräch erhalten Sie unter der Telefonnummer 0676/637 84 96 oder auf der Homepage www.lilawinkel.at.

Neue NÖ Mittelschule Amstetten, Pestalozzistraße 2, 3300 Amstetten: DO, 07.03.2019 um 08.20

Bundesrealgymnasium Amstetten, Anzengruberstraße 6, 3300 Amstetten: DO, 07.03.2019 um 10.45

(Hinweis: Das Zeitzeugengespräch ist eine Schulveranstaltung und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Wenn Eltern Interesse haben, können Sie sich gern mit der jeweiligen Direktion abstimmen)