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AMSTETTEN. Seit 1. Juli hat der Carla (Caritas Laden) Amstetten eine neue Leiterin: Erna Kranzl aus St. Georgen am Ybbsfelde wurde vergangene Woche mit einer kleinen Feier willkommen geheißen.

  1 / 3   Die neue Carla-Leiterin Erna Kranzl (l.) mit ihren Vorgängerinnen Greti Gamper und Marianne Irxenmayer. Fotos: Thomas Lettner

Erna Kranzl ist nach Marianne Irxenmayer und Greti Gamper die dritte Leiterin des Carla Amstetten. Die 52-Jährige ist seit 2015 hauptamtliche Mitarbeiterin. „Mir hat die Arbeit vom ersten Augenblick Spaß gemacht, und ich habe mich im Carla daheim gefühlt“, sagt Kranzl. Vorgängerin Grete Gamper wird das Secondhand-Geschäft, das nächstes Jahr seinen 15. Geburtstag feiert, als Pensionistin weiterhin einmal wöchentlich unterstützen.

Mehrmals ausgebaut

Aufgebaut wurde der Carla Amstetten von der ersten Leiterin Marianne Irxenmayer. Im ersten Jahr hatte man 3.500 Kunden und zwölf Mitarbeiter. 2018 ist die Anzahl der Kunden auf 15.000 angewachsen. Im Laufe der fast 15 Jahre wurde das Geschäft mehrmals ausgebaut. Aktuell hat der Carla Amstetten 50 freiwillige (davon 45 Frauen) und fünf hauptberufliche Mitarbeiter.

Wider den Konsumwahn

Der Carla Amstetten hat in den letzten Jahren einen starken Anstieg der Kundenfrequenz zu verzeichnen. Ein Grund dafür sei auch ein Umdenken in der Gesellschaft. Immer mehr vor allem jüngere Menschen, denen der Konsumwahn widerstrebt und die auf Nachhaltigkeit setzen, kaufen im Carla ein. Das Angebot reicht von Secondhand-Mode für Damen, Herren und Kinder über Schuhe, Vorhänge, Tisch- und Bettwäsche bis hin zu Accessoires, Schmuck, Bücher und Spielsachen. Ein Einkauf ist zugleich ein Solidaritätsbeitrag, damit andere das Notwendigste zum Leben erhalten. Der Reinerlös kommt der Caritas Sozialberatung im Mostviertel zugute. Ein Einkauf bedeutet nicht zuletzt aber auch Vermeidung von zusätzlichem Müll.


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