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AMSTETTEN. „75 Jahre danach – aber vergessen soll es nicht werden“ - Unter diesem Motto stand die Gedenkfeier beim Kriegsopferkreuz in der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu.Dabei wurde all jener gedacht, die am 16. März 1945 bei einem Bombentreffer auf einen Bunker in der Friedenstraße in Amstetten ums Leben kamen.

Pfarrer Hans Schwarzl (l.) und Mit-Initiator Herbert Haslinger Foto: Wolfgang Zarl
Pfarrer Hans Schwarzl (l.) und Mit-Initiator Herbert Haslinger Foto: Wolfgang Zarl

Nach den Recherchen des Amstettner Stadtarchivars Thomas Buchner in Zusammenarbeit mit dem „Mauthausen Komitee“ konnten die Namen von 60 Toten in den Sterbebüchern eruiert werden. Sie wurden von der Stadtgemeinde auf der neu montierten Gedenktafel verewigt. Es dürften jedoch wahrscheinlich mehr Tote gewesen sein, vermutlich über 100.

Zwangsarbeiter

Die meisten der 60 Toten waren Zwangsarbeiter – darunter befanden sich auch Kinder. Das jüngste war gerade erst zwei Monate alt. Die Zwangsarbeiter dürften mehrheitlich aus osteuropäischen Ländern wie der Ukraine und Russland gestammt haben.

Gedenkfeier

Die Dorfgemeinschaft Greimpersdorf lud zu einer Gedenkfeier, anschließend zelebrierte Salesianerpfarrer Hans Schwarzl einen Gedenkgottesdienst.


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