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NÖ. Auch das Bundesland Niederösterreich verlängert den am Donnerstag, 1. April startenden Lockdown bis 11. April, wie zuvor schon Wien. Auch Burgenland zieht mit.

Symbolfoto (Foto: Estonia/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: Estonia/Shutterstock.com)

Ursprünglich war der Lockdown bis 6. April geplant. Wien hatte bereits am Montag im Alleingang die vereinbarte „Osterruhe“ in Ostösterreich bis 11. April verlängert. Niederösterreich und Burgenland wollten sich bis Freitag auf das weitere Vorgehen verständigen. Niederösterreich zieht jetzt nach und verlängert bis 11. April, genauso Burgenland, wird mitgeteilt.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) betont am Mittwochabend, dass die Lage in der Ostregion „kritisch“ sei. Daher werde Niederösterreich „solidarisch mit Wien“ die vereinbarten Maßnahmen verlängern. Gleichzeitig kritisiert sie, „dass es dem Gesundheitsministerium bis heute nicht gelingt eine nachvollziehbare Vorgehensweise für alle Bundesländer zu entwickeln, trotz ähnlicher Belastungen der Gesundheitsversorgung.“

Was in der Lockdown-Zeit gilt

  • Ausgangsbeschränkung von 0 bis 24 Uhr, das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs ist nur aus den bekannten Gründen erlaubt
  • bei Zusammenkünften gilt die 1+1-Regel drinnen wie draußen: Ein Haushalt darf sich mit maximal einer Einzelperson (zum Beispiel Angehöriger oder enge Bezugsperson) treffen
  • Fahrten zum Nebenwohnsitz sind erlaubt
  • der Handel (außer Geschäfte mit Gütern des täglichen Bedarfs) und körpernahe Dienstleister müssen schließen

Dringender Anschober-Appell vor Ostern

Gesundheitsminister Rudi Anschober hatte am Mittwoch den dringenden Appell an alle Österreicher gerichtet, „bei der Osterruhe mitzumachen. Viele Bundesländer sind ebenfalls stark betroffen und sind in der Entwicklung nur 1 bis 3 Wochen hinter Ost-Österreich. In ganz Österreich braucht es stark sinkende Infektionszahlen, um die Spitäler zu schützen.“


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